Dienstag, 11.05.2021

Vier Kommunionmädchen spenden 717 Euro

Soziales: Kinder helfen schwerkranken Gleichaltrigen - Geld kommt der Organsiation Kiwi in Würzburg zugute

Triefenstein
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Un­ter dem Mot­to »Du bist ein Ton in Got­tes Me­lo­die« fei­er­ten in der Kir­che St. Ge­org in Trenn­feld vier Mäd­chen ih­re Erst­kom­mu­ni­on. Und we­gen der Co­ro­na-Pan­de­mie nur im Fa­mi­li­en­kreis, un­ter Aus­schluss der Öf­f­ent­lich­keit, heißt es in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung der Pfar­rei.

An diesem großen Tag dachten die Kinder auch an Gleichaltrige, denen es nicht so gut geht wie ihnen. Deshalb entschlossen sie sich gemeinsam mit ihren Eltern, während des Gottesdienstes bei Freunden und Familie für die Organisation Kiwi - für Kinder Würzburger Intensivstationen - zu sammeln.

Engagement gelobt

717 Euro kamen auf diesem Weg zusammen, die die Vorsitzende Ina Schmolke freudig entgegen nahm. Schon während der Wortgottesfeier lobte Diakon Johannes Hoffart das Engagement der Kinder und Familien der Erstkommunion. Ina Schmolke sagte, dass es nicht selbstverständlich sei, ein gesundes Kind zu haben. Sie erläuterte den Kindern, wozu das Geld verwendet wird. So werden kliniknahe Elternwohnungen finanziert, da es auf den Intensivstationen keine Übernachtungsmöglichkeiten für Erwachsene gibt, und die Entfernungen zum Heimatort oft sehr groß sind.

Es wird die seelsorgerische Begleitung ermöglicht und die Ausstattung von Intensivstationen gefördert. Der Heilungsverlauf wird durch CD- und DVD-Medien positiv beeinflusst, was Kiwi fördert. Ebenso werden eine Familienoase im Gebäude der Frauenklinik errichtet und Spezialbetten für schwerkranke Jugendliche gefördert. Vieles mehr könnte noch aufgezählt werden, was dieser Verein für schwerkranke Kinder und Jugendliche Würzburger Intensivstationen leistet.

Schmolke erklärte den Kindern, wie froh sie sein könnten, gesund zu sein und ein gutes Elternhaus zu haben. Die 717 Euro seien auf alle Fälle sehr gut verwendet.

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