Vertrag mit Jagdpächter wird verlängert

Gemeinderat Esselbach:Hundesteuer wird erhöht

Esselbach
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Die Eigenjagd Steinmark ist bis zum Jahr 2023 an Bernd Heim aus Esselbach verpachtet. Jagdpächter Heim hatte bereits im vergangenen Jahr einen Antrag auf vorzeitige Verlängerung gestellt, der damals zurückgestellt worden war. Traditionell werden die gemeindliche Eigenjagd und der Jagdbogen der Genossenschaft gemeinsam verpachtet. Die Steinmarker Jagdgenossen wollten damals noch verschiedene Sachverhalte besprechen. Diese wurden in einer gemeinsamen Sitzung geklärt, so dass der Antrag des Jagdpächters nun erneut dem Esselbacher Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung vorlag. Auch vom Gemeindeförster Gregor Wobschall lag eine positive Stellungnahme vor.

Nach eingehender Diskussion stimmte das Gremium gegen eine Stimme der vorzeitigen Verlängerung grundsätzlich zu. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen Vertragsentwurf zu erstellen. Dieser soll nach einer erfolgten Verlängerung der Jagdpacht durch die Steinmarker Jagdgenossen auch vom Bürgermeister unterzeichnet werden.

Sperrung für Lkws geplant

Nachdem in der Kirchstraße in Steinmark immer wieder Lkws vom Ackerpfad her einfahren und dann an der Engstelle an der Lindenstraße kaum um die Kurve kommen, soll dort die Durchfahrt für Lkws über zwei Tonnen gesperrt werden.

Eine Bauvoranfrage in Esselbach auf Abbruch des Dachgeschosses und Aufstockung mit einem Penthouse wurde gegen vier Stimmen genehmigt. Das Vorhaben liegt im Bebauungsplan Zinswiesen und weicht sowohl von der Geschosszahl als auch von der Traufhöhe von den Vorgaben ab.

40 Euro für ersten Hund

Auf Antrag von Rätin Vera Sowa soll die Hundesteuersatzung der Gemeinde neu gefasst werden. Nach ausführlicher Diskussion möchte eine Mehrheit des Rates die Hundesteuer von bisher 25 Euro pro Hund und Jahr erhöhen auf 40 Euro für den ersten Hund, 75 Euro für jeden zweiten Hund sowie 100 Euro für jeden dritten und weiteren Hund. Kampfhunde sollten einheitlich mit 500 Euro besteuert werden. Auf dieser Basis soll nun eine neue Satzung erstellt werden, die in der nächsten Sitzung beschlossen werden soll und dann ab Januar 2022 gilt.

Nachdem bereits mehrfach Brautpaare den Wunsch geäußert hatten, im Steinmarker Rathaus getraut zu werden, erteilte der Rat einstimmig seine Zustimmung zur Widmung des Rathauses Steinmark als weiteren Trauort.

Mehrkosten genehmigt

Da die Preise für Sicherheitsstiefel der Feuerwehr gestiegen sind, erhöhte die Gemeinde den Zuschuss bei der Beschaffung von 70 auf 100 Euro. Die Kosten für Feuerwehrstiefel der Jugendfeuerwehr trägt die Gemeinde voll. Da sich die Seitenzahl des von der Gemeinde finanzierten Buchs »Die Herren von Espelbach« erhöht, fallen für den Druck der Auflage in Höhe von 600 Stück Mehrkosten von 1322,50 Euro an, die das Gremium einstimmig befürwortete.

Nachdem nun alle Häuser erdverkabelt sind, strebt die Gemeinde zum 30. September die Abschaltung des Stroms in den Steinmarker Oberleitungen an. Das Spielmobil des Landkreises ist am Donnerstag, 5. August, an der Freizeitanlage Weed stationiert. Erfreut berichtete Bürgermeister Richard Roos aus dem Schulverband Bischbrunn, dass es mit dem neuen Schuljahr an der Spessartgrundschule in Oberndorf erstmals seit vielen Jahren keine Kombiklassen mehr geben wird.

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