Dienstag, 20.04.2021
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Neues Schalthaus im Umspannwerk

Gemeinderat Triefenstein:Bauantrag des Bayernwerks befürwortet - Diesmal in Rettersheim getagt

Triefenstein
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Dis­kus­si­ons­be­darf gab es, als der Trie­fen­stei­ner Ge­mein­de­rat am Di­ens­tag in der öf­f­ent­li­chen Sit­zung un­ter Lei­tung von Bür­ger­meis­te­rin Kers­tin De­cken­b­rock in der Ret­ters­hei­mer Bocks­berg-Hal­le zu ei­nem Bau­an­trag des Bay­ern­werks Stel­lung nahm.

Das Unternehmen möchte in der Rettersheimer Straße 1 in Trennfeld ein neues Schalthaus im Bereich des vorhandenen Umspannwerks errichten. Obwohl das im Außenbereich liegende Vorhaben bei einer Gegenstimme mit großer Mehrheit abgesegnet wurde, äußerte CSU-Gemeinderätin Stefanie Engelhardt erhebliche Bedenken. Ihr missfiel vor allem die Überbauung von Wohngebieten mit Stromleitungen. Gesichtspunkte, »die der Erteilung des Einvernehmens entgegen stehen«, habe die Verwaltung nicht erkannt, ließ Bürgermeister Deckenbrock das Gremium wissen.

Immer wieder wird der Markt Triefenstein als Anlieger-Kommune zu bauleitplanerischen Vorgängen der Stadt Marktheidenfeld gefragt. Dieses Mal ging es um den Bebauungsplan für das Wohngebiet »Märzfeld« in Altfeld, wo rund 36 000 Quadratmeter erschlossen werden sollen: 41 Baugrundstücke mit einer Größe zwischen 500 und 800 Quadratmeter. Der Gemeinderat segnete diese Maßnahme ebenso ohne Gegenstimmen ab wie die Bebauungsplanänderung für das »Sondergebiet Großflächiger Einzelhandel«, das derzeit im Gewerbepark Schlossfeld erschlossen wird.

Für dieses Areal wiederholte Gemeinderätin Stefanie Engelhardt bereits früher geäußerte Bedenken zur Abwasserentsorgung. Diese erfolge über den »Altfelder Graben« in den Main. Man könne nicht ausschließen, dass größere Abwassermengen möglicherweise Schäden auf der Gemarkung des Marktes Triefenstein anrichten werden. Engelhardt wollte diesen Umstand der Stadt Marktheidenfeld mitgeteilt haben.

Ferner bat sie um Klärung, woher für das Sondergebiet der Strom bezogen werde. Im Gebiet Söllershöhe sollen am Altfelder Ortsrand Einzelhandels-Geschäfte für die Grundversorgung mit Nahrungs- und Genussmitteln bei einer Verkaufsfläche von bis zu 1200 Quadratmetern entstehen.

Zum zweiten Mal hatte sich der Gemeinderat in der Rettersheimer Bocksberg-Halle getroffen. Bürgermeisterin Deckenbrock wies am Rand der Beratungen darauf hin, dass sie auch künftig an dem Rotationsprinzip festhalten und die Sitzungen abwechselnd in den vier Ortsteilen abhalten wolle.

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