Mittwoch, 12.08.2020
75 Jahre Main-echo Main-Echo Startseite

Grünes Licht für Antrag von Cremare

Gemeinderat: Verbrennungsofen soll getauscht werden - Nächste Sitzung in Homburg

Triefenstein
Kommentieren
< 1 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Beim Tierbestatter Cremare im Lengfuter Gewerbegebiet Oberes Eck wird ein anderer Verbrennungsofen installiert. Foto: Günter Reinwarth Bildunterschrift 2020-08-01 --> Beim Tierbestatter Cremare im Lengfuter Gewerbegebiet Oberes Eck wird ein anderer Verbrennungsofen installiert. Foto: Günter Reinwarth
Foto: Günter Reinwarth
»Aus Vier mach Wir«, das hat­te Kers­tin De­cken­b­rock ver­kün­det, als sie sich um das Bür­ger­meis­ter­amt in Trie­fen­stein be­wor­ben hat­te. Die neue Rat­haus-Che­fin hat­te da­mit an­ge­deu­tet, dass ihr ein bes­se­res Zu­sam­men­wach­sen der vier Orts­tei­le am Her­zen liegt.

Drei Dutzend Zuhörer

Mit der ersten Sitzung des Gemeinderates in der Rettersheimer Bocksberg-Halle hat sie jetzt ihr Versprechen in die Praxis umgesetzt. Der nächste Sitzungstermin steht nach der Sommerpause am 15. September um 19.30 Uhr in der Homburger Schlossscheune auf dem Programm.

Die mit dem nötigen Corona-Abstand platzieren Besucher-Stühle waren allesamt voll besetzt. Mit gut drei Dutzend Zuhörern war das Interesse an der Kommunalpolitik erstaunlich groß. In der Vergangenheit waren bei einer Sitzung des Gemeinderates noch nie so viele Besucher »ganz Ohr« gewesen. Die 19 Tagesordnungspunkte indes wurden zum großen Teil mit »Verwaltungs-Routine« »abgearbeitet« und konnten so von der Bürgermeisterin relativ rasch über die Runden gebracht werden.

Nicht allen Besuchern war offensichtlich bekannt, dass es in Lengfurt seit einigen Jahren im Gewerbegebiet ein Tierkrematorium mit dem Namen Cremare gibt. Das Unternehmen hatte bei der Regierung von Unterfranken eine »immissionsschutzrechtliche Genehmigung« beantragt, informierte die Bürgermeisterin ihre Kolleginnen und Kollegen am Ratstisch. Konkret ging es um den Austausch eines Verbrennungsofens und um die Änderung der »Abluftbehandlungstechnik«. Wenn auch technische Details für den einen oder anderen Zuhörer nicht nachzuvollziehen waren: Das Gremium hatte keine Bedenken, das von der Regierung gewünschte gemeindliche Einvernehmen zu erteilen. Es gehe im Prinzip nur um den Austausch eines Verbrennungsofens bzw. um die Installation einer Anlage durch einen anderen Hersteller, informierte Deckbrock das Gremium weiter.

Cremare ist seit zweieinhalb Jahren in der Tierbestattung tätig. Dem Unternehmen mit Sitz in Wesel am Niederrhein liege ein »würdevoller Umgang mit verstorbenen Tieren am Herzen«, wird auf der Internet-Seite versprochen.

Hintergrund

Beim Tierbestatter Cremare im Lengfuter Gewerbegebiet Oberes Eck wird ein anderer Verbrennungsofen installiert. Foto:

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!