Sonntag, 09.05.2021

Andreas Albert zu Grabe getragen

Ältester Einwohner Altfelds: Er wäre im Dezember 100 Jahre alt geworden

Marktheidenfeld
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Andreas Albert Bildunterschrift 2020-10-22 --> Andreas Albert. Foto: Albert
Foto: Siegfried Albert
Das Vor­spess­art-Dorf trau­ert um sei­nen äl­tes­ten Mit­bür­ger And­reas Al­bert, der im ge­seg­ne­ten Al­ter von 99 Jah­ren ge­s­tor­ben ist und am Mitt­woch un­ter gro­ßer An­teil­nah­me auf dem Alt­fel­der Got­te­sa­cker bei­ge­setzt wur­de.

Der »Zieglersch Andres«, wie er im Dorf genannt wurde, hätte am 7. Dezember seinen 100. Geburtstag feiern können.

Andreas Albert, ein gelernter Malermeister mit eigenem Betrieb, war nicht nur im berufsständischen Bereich als Obermeister und Vorstandsmitglied der Malerinnung Marktheidenfeld und Main-Spessart eine prägende Persönlichkeit, auch in der Dorfgemeinschaft und in den örtlichen Vereinen kannte man ihn als engagierten Mitbürger und Ehrenmitglied. Unter anderen gestaltete er elf Jahre lang als Gemeinderat die Entwicklung seines Heimatdorfes mit, als stellvertretender Feuerwehrkommandant und Mitbegründer des SV Altfeld genoss er Ansehen und Wertschätzung. Helmut Freudenberger, eine ehemaliger Nachbar und Freund des Gestorbenen, würdigte am Grab die Verdienste Alberts im Vereinsleben und seine jahrzehntelange Betreuung der Altfelder und Oberwittbacher Senioren. Alberts handwerkliches Geschick und seine Hilfsbereitschaft waren im Ober- und Unterdorf weithin geschätzt.

Als Chef des elterlichen Malerbetriebs, den er 1953 übernommen und 1972 an seinen Sohn Andreas übergeben hatte und mittlerweile von Enkel Andi geführt wird, genoss er bei Kunden und Freunden Ansehen und Wertschätzung. Seinen Wehrdienst hatte er als Funker begonnen und als Panzerkommandant beendet. Die Beisetzung nahm Pfarrer Reinhold Völler vor. Für die Stadt Marktheidenfeld verabschiedete sich 2. Bürgermeister Christian Menig.

Hintergrund

Andreas Albert. Foto:

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