Pierogi und Spätzle: Kulinarisches Experiment

Partnerschaft: Deutsch-polnische Jugendbegegnung

Marktheidenfeld
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Partnerschaft geht durch den Magen: Bei der deutsch-polnischen Jugendbegegnung in Marktheidenfeld wurde gemeinsam gekocht.
Foto: Stadt Marktheidenfeld
Zu ei­nem ku­li­na­ri­schen Ex­pe­ri­ment ha­ben sich acht Ju­gend­li­che aus den Part­ner­städ­ten Po­bied­zis­ka und Markt­hei­den­feld vom 16. bis 20. Au­gust ge­trof­fen. Or­ga­ni­siert wur­de die Be­geg­nung von den Städ­ten in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Bund Na­tur­schutz, so ei­ne Pres­se­mit­tei­lung aus dem Rat­haus.
Im Mittelpunkt stand das Kochen und Essen von landestypischen Speisen. In der Küche des Marktheidenfelder Bräustüble und unter Anleitung von Thomas Karpf und Köchin Nina erlebten die Teilnehmer den Küchenbetrieb.
Das deutsche regionaltypische Menü bestand aus Gemüsesuppe, Braten mit Spätzle und als Alternative Käsespätzle. Zum Nachtisch gab es Apfelkräpfle mit Eis. Am Tag darauf präsentierte die polnische Gruppe als Spezialität ihres Landes Zurek, eine saure Suppe mit Wurst und gekochtem Ei, und Pierogi. Das sind Teigtaschen, die mit Fleisch und Obst gefüllt sein können.
Hervorzuheben ist die spontane und unkomplizierte Bereitschaft des Ehepaars Karpf, die Jugendgruppe bei ihrem Projekt zu unterstützen und zwar bei laufendem Betrieb in der Gaststätte.
Regionaltypisch zu kochen bedeutet auch, regionale Produkte zu verwenden. So kam das Gemüse vom Biolandbetrieb Remlinger Rüben, den die Gruppe zuvor besichtigt hatte. Bei einer Führung mit Landwirt Thomas Schwab erhielten die Jugendlichen zum Beispiel Einblick in die Weiterverarbeitung von Karotten nach der Ernte. Ware, die nicht verkauft werden kann, wird bei Pferdezüchtern und Schafhaltern in Remlingen als Futtermittel eingesetzt, wofür Thomas Schwab dann Pferde- und Schafmist zum Düngen für die Felder erhält. Ein gutes Beispiel für regionale Kreislaufwirtschaft.
Gemeinsame Schlussrunde
Der Abbau von Sprachbarrieren und gemeinsame Freizeitaktivitäten kamen auch nicht zu kurz. Kommuniziert wurde überwiegend in Englisch. Bei der gemeinsamen Abschlussrunde waren sich die Teilnehmer alle einig: Nächstes Mal sind sie wieder dabei.
Die einzelnen Programmpunkte wurden von den Teilnehmern in einer gemeinsamen, zweisprachigen Broschüre festgehalten, die am Abschlussabend Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder und Vertretern des Städtepartnerschaftskomitees bei einem Essen mit Bigos, Pierogi und Saurer Suppe vorgestellt wurde. Redaktion
Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!