Zugelaufener Pfau beim Rienecker Bürgermeister untergebracht

Fundtier

Rieneck
< 1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Wer vermisst diese Pfauenhenne? Foto: Wolfgang Küber
Foto: Wolfgang Küber
Das kommt auch nicht je­den Tag vor: Ei­ner Schaip­pa­che­rin läuft ein Pfau zu. Sie mel­det es der Po­li­zei, doch bis­lang ist nicht ge­klärt, wo der gro­ße Vo­gel her­stammt. Da er nur be­dingt flug­fähig ist, dürf­te er in der nähe­ren Um­ge­bung zu­hau­se sein.

Nachfragen in Schaippach, Hohenroth und Rieneck waren bislang allerdings erfolglos.

Nun ist der Pfau erst einmal artgerecht in einem Gehege untergebracht - und zwar beim ehemaligen Rienecker Bürgermeister Wolfgang Küber. Der hat viel Erfahrung mit Tieren - vom Rückepferd im Wald bis zu Laufenten und einer 14-köpfigen Hühnerschar. In deren Gehege ist die Pfauenhenne jetzt erst einmal untergebracht.

Es habe zehn Minuten Aufregung gegeben, aber dann war wieder Ruhe, erzählt er auf Nachfrage. Ein Rad hat die Vogeldame bislang nicht geschlagen. Das machen zwar eher die männlichen Tiere zum Balzen und Imponieren, aber es kommt auch vor, dass zuweilen weibliche Jungtiere ein Rad schlagen, wenn sie unsicher sind oder Angst haben.

Bei den Kübers hatte im Sommer 2008 ein ungewöhnlicher tierischer Gast gewohnt und war für fast zwei Wochen eine große Attraktion in Rieneck: »Schnappi«, die bissige Schnappschildkröte. Diese hatte ein Sohn der Familie zufällig am Alten Sportplatz an der Sinn gefunden. Vorübergehend fand das Tier Asyl beim damaligen Bürgermeister, bis das angriffslustige Tier schließlich durch Vermittlung des Landratsamtes Main-Spessart ein neues Zuhause in der Reptilienauffangstation München gefunden hat. Dort lebt es im Übrigen noch heute.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!