Frammersbach; Neue Trinkwasserversorgung fast fertig

Bau- und Umweltausschuss

Frammersbach
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Gro­ße und län­ger­fris­ti­ge Pro­jek­te in Fram­m­ers­bach sind fer­tig­ge­s­tellt oder ste­hen kurz da­vor. Dar­über in­for­mier­te Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Hol­ze­mer laut Pro­to­koll am Di­ens­ta­g­a­bend in der öf­f­ent­li­chen Sit­zung des Bau- und Um­welt­aus­schus­ses.

Im Einzelnen sind das die neue Trinkwasserversorgung, das Anwesen Kirchberg 27 und der Kindergarten in der Wiesenfurt.

Mit der Sanierung des Hochbehälters Beckberg sind laut Holzemer nun alle Arbeiten, die in den Verbesserungsbeitrag eingerechnet werden, abgeschlossen. Lediglich eine Nacharbeit sei noch zu erledigen. Diese soll in etwa zwei Wochen erledigt werden. Sobald alle Rechnungen vorliegen und geprüft sind, werde die Kostenzusammenstellung ergänzt und für den Zeitraum der letzten 20 Jahre auf Vollständigkeit überprüft.

Parallel dazu werden die für die Abrechnung erheblichen Grundstücks- und Geschossflächen aktualisiert. Danach könne die Abrechnung des Verbesserungsbeitrages erfolgen. Wie Holzemer auf Nachfrage mitteilte, steht noch die Sanierung der Englandsbornquelle zur weiteren Absicherung der Trinkwasserversorgung aus. Hier werde noch geprüft, ob es eine kostengünstigere Lösung gibt.

Wie der Bürgermeister mitteilte, wird für Mittwoch, 6. Juli, eine Bürgerversammlung geplant, bei der das Projekt noch einmal vorgestellt und die Abrechnung erläutert werden soll. Bei einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 17. Juli, sollen die Bürgerinnen und Bürger die neue Trinkwasseraufbereitung und deren Technik besichtigen können. Auch Begehungen des neuen Hochbehälters zwischen Frammersbach und Habichsthal seien vorgesehen. Die Abrechnung des Verbesserungsbeitrags soll nach momentanem Stand im Juli erfolgen.

Trotz Verzögerungen

Trotz weiterer Verzögerungen durch Lieferschwierigkeiten bei Baumaterial und krankheitsbedingten Ausfällen bei den ausführenden Firmen sind - so der Wortlaut im Protokoll vom Dienstag - am Wohnhaus Kirchberg 27 nur noch Restarbeiten zu erledigen. Anschließend erfolge die Baureinigung durch die gemeindlichen Reinigungskräfte. Mittlerweile sei auch die Außenanlage hergestellt und die Straßensperrung aufgehoben. Eine Vermietung des Anwesens könne aus baulicher Sicht ab spätestens Juni erfolgen.

Zum neuen Schuljahr soll der neue Kindergarten in Betrieb gehen, hieß es am Dienstag, trotz krankheitsbedingt erneuter Verzögerungen. Betroffen seien davon vor allem die Arbeiten für die Außenanlage sowie die Restarbeiten des Fliesenlegers und des Bodenlegers gewesen. Die Restarbeiten sollen bis Ende Mai/Anfang Juni erledigt werden. Auch im Kindergarten werde die Baureinigung von den gemeindlichen Reinigungskräften ausgeführt. Der Umzug soll in den Sommerferien erfolgen.

Bereits vorige Woche hatte der Bürgermeister in der Gemeinderatssitzung mitgeteilt, dass der Eingangsbereich des Habichsthaler Friedhofs neu gestaltet wird. Was schon länger geplant gewesen sei, habe dank kurzfristig aufgetretener Kapazitäten einer Firma begonnen werden können.

Auf den beiden Frammersbacher Friedhöfen sollen leere Flächen - wie schon länger geplant - nach und nach bepflanzt werden. Sobald die Beteiligten zur Verfügung stehen, soll es am End-Friedhof losgehen. Befüllt werden dieser Tage die Wassertretanlagen in Schwartel und am Feuchtwiesenlehrpfad.

Termine im Mai

An Terminen stehen für Frammersbach im Kalender der Brückenschoppen diesen Sonntag, 8. Mai, mit Kultur- und Kinderprogramm im Park Hennedüwedaus. Dort wird es auch eine knappe Woche später am Samstag, 14. Mai, eine Präsentation zum Tag der Städtebauförderung geben. Frammersbach hat beim Stadtumbau West von der Städtebauförderung profitiert. Die daraus resultierende Entwicklung des Ortszentrums soll bei der Gelegenheit vorgestellt werden. Holzemer wird die Veranstaltung um 13 Uhr eröffnen. Ab 13.30 Uhr werden Führungen durch den umgebauten Bereich des Ortszentrums angeboten. Brückenschoppen gibt es von 13 bis 17 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird der Empfang ins Foyer des Rathauses verlegt.

Eine Informationsveranstaltung des Starthouse Spessart ist für Donnerstag, 19. Mai, um 18 Uhr in der Marktplatzturnhalle vorgesehen. Das Starthouse werde durch die Beteiligung des Landkreises Main-Spessart stärker über Lohr hinauswirken, lautete die Information des Bürgermeisters vorige Woche. Ein Frammersbacher Unternehmen sei bereits Netzwerkpartner. Das Starthouse bietet die Unterstützung von Start-ups an und will junge Gründerinnen und Gründer mit etablierten Unternehmen aus der Region zusammenbringen.

Folgende Baugesuche hat der Ausschuss einstimmig befürwortet: Bau einer Lagerhalle am Anwesen Gewerbestraße 49 und Bau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage, Mützelsberg 22.

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