Mieterstrom-Modell in Karlstadt

Karlstadt
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»Ein Leucht­turm-Pro­jekt und ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal«, nennt Mi­cha­el Hom­bach, Bür­ger­meis­ter von Karl­stadt, ein so­ge­nann­tes Mie­ter­strom-Mo­dell. Der Strom für die Mie­ter ei­ner neu­en, städ­ti­schen Im­mo­bi­lie im Sta­ti­ons­weg 28 wird von ei­ner Fo­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf dem Dach kom­men.

Reicht deren Strom nicht aus, kommt der fehlende Strom aus dem öffentlichen Netz. Die Teilnahme am Mieterstrom-Modell sei freiwillig, »wir gehen aber davon aus, dass die Menschen mitmachen«, so Rüdiger van Baal vom Bereich Planen und Bauen. Der Preis pro Kilowatt-Stunde soll für die Mietenden auch zehn Prozent günstiger sein als der aktuelle Strompreis. Was, wenn Strom über-produziert wird? Baal: »Eine Vergütung haben wir nicht eingeplant, denn der erzeugte Strom wird voraussichtlich komplett verbraucht.« Zum Konzept gehört auch eine Pellets-Heizanlage; Hombach räumt ein, dass man nicht wisse, woher deren Holz stamme, man beziehe die Pellets aber in hoher Qualität von einem regionalen Anbieter.

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