Lichte Momente: Was die Natur für uns zu bieten hat

Eine Kolumne von Heinz Scheid

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Blaue Stunde über der Lohrer Stadthalle. Foto: Heinz Scheid
Foto: Heinz Scheid
- Bildunterschrift 2018-07-06 --> Großflächig: Der Main bei Karlstadt im Kreis Main-Spessart. Foto: Heinz Scheid Bildunterschrift 2018-08-31 --> Monduntergang über dem Taubertal. Foto: Uwe Scheurich
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Die Na­tur ist im­mer wie­der für lich­te Mo­men­te gut. Mo­men­tan lie­fert die Wit­te­rung kras­se Ge­gen­sät­ze: Am Tag grel­le Son­ne, nachts Tem­pe­ra­tu­ren un­ter Null. Er­geb­nis: Mor­gens ist die Land­schaft mit Eis­kri­s­tal­len über­zo­gen, die in der auf­ge­hen­den Son­ne auf­b­lit­zen, um dann aber rasch da­hin­zu­sch­mel­zen.
Kräftiges Blau

Faszinierend ist in dieser wolkenlosen Zeit natürlich auch der Himmel. Zum Beispiel in der Blauen Stunde, einer längeren Zeitspanne in der Dämmerung. Vor allem abends wirkt das Phänomen sehr auffällig mit einem kräftigen, tiefen Blau, das nach Sonnenuntergang erscheint. In der Frühe gibt es ebenfalls eine Blaue Stunde, aber nicht ganz so ausgeprägt.

Verursacht wird die typische Färbung, wenn die Sonne noch oder schon unter dem Horizont steht und ihre Strahlen schräg durch die Ozonschicht der Atmosphäre fallen. Denn Ozon absorbiert die anderen Farbanteile des Lichts und lässt nur das Blau übrig.

Streuung des Lichts

Das Himmelsblau am Tag beruht auf einem anderen Effekt, nämlich der Streuung des Lichts an Teilchen in der Luft; das ruft auch die Rotfärbung beim Auf- und Untergang der Sonne hervor.

Am Nachthimmel sind die Wintersternbilder wie Orion und Stier schon nach Westen abgedriftet. Im Süden steht der Löwe, das Sternbild des Frühlings. Fast im Zenit ist der große Wagen zu sehen und morgens erstrahlt die Venus über dem Osthorizont.

 

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