Kolpingsfamilie hat viele Pläne

Engagement: Ideen zu Ferienprogrammen, Spielenachmittagen, Flohmärkten und sozialen Projekten in Esselbach

Esselbach
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Blickt zuversichtlich in die Zukunft: Vorsitzender Volker Roos vor dem neuen Plakat der Kolpingsfamilie Esselbach. Foto: Dorothee May
Foto: Dorothee May
Schon seit ei­ni­gen Jah­ren ist die Kol­pings­fa­mi­lie Es­sel­bach be­st­rebt, ein An­ge­bot für Kin­der, Ju­gend­li­che und jun­ge Fa­mi­li­en an­zu­bie­ten. Durch die Co­ro­na-Pan­de­mie wur­den die Ver­ant­wort­li­chen um den Vor­sit­zen­den Vol­ker Roos et­was aus­ge­b­remst. Den­noch hat man für das neue Jahr vie­le Ide­en und Plä­ne, die um­ge­setzt wer­den sol­len.

Schon vor einigen Jahren fanden in Esselbach Spielenachmittage mit dem Kolping-Maskottchen »Orschel« statt. »Seit langer Zeit haben wir auch wieder Jugendliche in unserer Vorstandschaft«, freut sich Roos. Daher seien neue Ideen gereift. Im vergangenen Herbst wurde mit einem Bastelnachmittag begonnen, der regen Zuspruch bei Kindern zwischen sechs und zehn Jahren fand. Es wollten so viele Kinder teilnehmen, dass die Gruppe sogar geteilt werden musste. Aufgrund von Corona blieb es bei diesem einmaligen Erlebnis, das aber dieses Jahr auf alle Fälle fortgesetzt werden soll. Weiterhin sind Spieletests, Spielenachmittage oder Spielevorstellungen geplant.

Eine Kooperation hierzu ist mit dem Spielwaren-Geschäft »Knecht Ruprecht« aus Wertheim geschlossen. Volker Roos: »Ich finde es wichtig, lokale Partner zu unterstützen und somit auch für Nachhaltigkeit zu stehen. Gleichzeitig ist es toll, das alles in einer Gemeinschaft zu erleben.« Für den Sommer sind Kinderflohmärkte an der Weed sowie kleine Ferienprogramme geplant. Auch soziale Projekte sollen zusammen mit den Kindern unterstützt werden. Dazu gebe es Ideen, diese müssten jedoch noch ausgestaltet werden. Online-Termine wie beispielsweise Quiz-Abende sind im Gespräch. Aber selbstverständlich mache man sich auch Gedanken darüber, welche Angebote der älteren Bevölkerung gemacht werden könnten. Denn Kolping bedeutet ja auch Gemeinschaft. Natürlich spielt bei allen Überlegungen Adolph Kolping eine wichtige Rolle. »Adolph Kolping hat sich damals sehr stark der jungen Menschen, der wandernden Gesellen, angenommen und ihnen eine Anlaufstation geboten. Er wollte ihnen auf ihrer Wanderschaft eine Familie geben und gründete den Gesellenverein. Aus diesem Zusammenschluss entstand das heutige internationale Kolpingwerk«, weiß Volker Roos zu berichten.

Modernes Design

Für ihn persönlich sei das Kolpingwerk eine generationenübergreifende, soziale Einrichtung, bei der gerade junge Menschen im Vordergrund stehen. »Es ist eine Kolpingsfamilie«, so Roos. Neue Plakate wurden entworfen, um dies modern darzustellen. Adolph Kolping lehrte, mutig und zuversichtlich sein Leben zu gestalten und legte Wert auf die Gemeinschaft. Dies findet Volker Roos gerade in der aktuellen Situation sehr wichtig. Das Motto des vergangenen Kolping-Gedenktages im Dezember »Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht« fand der Vorsitzende »großartig«.

Vergangenes Jahr wurde der Kolpingjugendpreis von Deutschland an die Kolpingjugend des Diözesanverbandes überreicht. Damit wurde das Ferienprogramm ausgezeichnet, an dem sich auch die Kolpingsfamilie Esselbach aktiv beteiligte. »Das ist ein weiteres schönes Beispiel der Gemeinschaft in dem Kolpingsverband«, freut sich Volker Roos. Und so schaut man voller Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft.

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