Kernwegekonzept für den Raum Marktheidenfeld steht

Kommunale Allianz: Planungsgrundlage für Ausbau von 137 Kilometern Wege an Bürgermeister übergeben

Marktheidenfeld
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Ex­akt 137,1 Ki­lo­me­ter mes­sen die künf­ti­gen Kern­we­ge zwi­schen den Ge­mein­den der Kom­mu­na­len Al­lianz Raum Markt­hei­den­feld. Rund ein­ein­halb Jah­re ha­ben die Pla­nun­gen für das Kern­we­ge­kon­zept der Mit­g­lieds­ge­mein­den ge­dau­ert. Jetzt liegt das fer­ti­ge Kon­zept laut Pres­se­mit­tei­lung der Kom­mu­na­len Al­lianz vor.

Anfang März wurde es von der BBV Land-Siedlung GmbH, dem verantwortlichen Planungsbüro, an die 14 Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden übergeben, berichtet die Kommunale Allianz.

Erarbeitet wurde das Konzept in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Landwirten im Raum Marktheidenfeld sowie dem Amt für ländliche Entwicklung Unterfranken (ALE), das die Konzeptkosten zu 75 Prozent fördert.

Ausbau auf vier Meter Breíte

Landwirtschaftlicher Strukturwandel und technischer Fortschritt, aber auch Freizeit und Tourismus stellen zunehmend andere Anforderungen an das ländliche Wegenetz als noch vor einigen Jahrzehnten.

Deshalb wird für den Ausbau als Kernweg eine Gesamtbreite von ca. vier Metern veranschlagt, bestehend aus 3,50 Metern Asphalt und geschotterten Randbereichen. Durch Wegseitengräben soll Regenwasser besser abfließen können und der Erhalt der Wege langfristig gesichert werden.

Meist nur Verbesserungen nötig

Rund 96 Prozent der nun fest im Konzept verankerten Kernwege sind bereits befestigt. Folglich stehen hier im Regelfall eine Ertüchtigung und ggf. die Verbreiterung auf die im Regelprofil vorgeschriebene Ausbaubreite an.

Mit dem Kernwegenetz haben die vierzehn Gemeinden nun den Überblick, wo die Trassen der wichtigsten landwirtschaftlichen An- und Abfuhrwege verlaufen. Es bildet damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage, welche Wegeverbindungen in sowie zwischen den einzelnen Gemeinden ausgebaut werden sollen.

Die Ausbauzeit unterteilt sich in die Kategorien kurzfristig, mittelfristig sowie langfristig und reicht mehrere Jahrzehnte in die Zukunft.

Die Gemeinden entscheiden selbstständig, ob und wann sie den Ausbau der einzelnen Wege angehen. Wie schnell sie vorankommen, hängt nicht nur von der eigenen Finanzlage, sondern vor allem von der Bereitschaft anliegender Grundstückseigentümer zum Tausch oder Verkauf von Flächen ab.fin

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