Jetzt Briefwahl bei Raiffeisen

Genossenschaftsbank: Erneut von Corona gestoppt

MAIN-SPESSART
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Der ge­plan­te Wahl­sonn­tag der Raif­fei­sen­bank zur Wahl der Ver­t­re­ter der 46 000 Mit­g­lie­der zäh­l­en­den Ge­noss­sen­schaft am 15. No­vem­ber fällt er­neut dem Co­ro­na­vi­rus zum Op­fer. Statt­des­sen gibt es jetzt laut Mit­tei­lung der Bank ei­ne Brief­wahl.

Die stark ansteigenden Infektionszahlen machen der Raiffeisenbank zum zweiten Mal einen Strich durch die Rechnung: Die Vertreterwahl sollte am 15. November in Form eines Wahlsonntags - analog dem Jahr 2016 - in 58 Wahllokalen verteilt über den Landkreis Main-Spessart stattfinden. Erstmals war der Wahltermin bereits für 26. April angesetzt. Für die Möglichkeit der Briefwahl hatte die Vertreterversammlung im Juni die Wahlordnung angepasst.

»Gerne hätten wir die rund 46 000 Mitglieder am 15. November - natürlich unter Einhaltung aller geltenden Hygienevorschriften - in den Wahllokalen zur Stimmabgabe persönlich begrüßt«, wird Andreas Fella, der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank, in der Pressemitteilung zitiert. Jedoch sei dem geforderten Verzicht nachzukommen und nicht notwendige Reisen, Feiern oder sonstige Kontakte abzusagen.

Der neue Ablauf sieht wie folgt aus: Die Vorschlagslisten liegen bereits in allen Geschäftsstellen aus bzw. sind unter www.raiba-msp.de/vertreterwahl einsehbar.

Die Briefwahl findet im Zeitraum vom 30. November bis 11. Dezember statt. Alle Mitglieder erhalten die Unterlagen zugesandt. Die Vertreterversammlung ist in einer Genossenschaft das höchste Entscheidungsorgan. Dort wird der Aufsichtsrat gewählt, der Vorstand entlastet und über die Gewinnverwendung entschieden. Nach Satzung müssen alle vier Jahre die Delegierten in die Vertreterversammlung gewählt werden. In den 58 Wahlbezirken sind 331 Mitgliedervertreter zu wählen.

Jeder der an der Wahl teilnimmt, trägt mit seiner Stimmabgabe auch 2020 wieder dazu bei, dass die Kindergärten im Landkreis, abhängig von der jeweiligen Wahlbeteiligung im Ort, mit einer Spende rechnen können.

Je Wähler im Wahlbezirk spendet die Raiffeisenbank 2 Euro an Kindergärten im jeweiligen Ort. Maximal steht hierfür ein Spendentopf von bis zu 30 000 Euro zur Verfügung. Im Jahr 2016 hatten rund 9 000 Mitglieder am Wahlsonntag ihr Stimme abgegeben und somit eine Gesamtspende von über 18 000 Euro ermöglicht.

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