Jahrzehntelanges Engagement im karitativen und sportlichen Bereich

Geburtstag: Werner Muthig, einstiger kaufmännische Werkleiter der Städtischen Wasserwerke in Lohr, feiert seinen 75.

Lohr a.Main
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Werner Muthig kurz vor seinem 75. Geburtstag. Foto: Rita Gress
Foto: Rita Gress
Werner Muthig im jungen Alter von Anfang 20. Foto: Muthig
Foto: Werner Muthig
An die­sem Sonn­tag be­geht der Wahl-Sen­del­ba­cher Wer­ner Mut­hig sei­nen 75. Ge­burts­tag. Im Rück­blick auf sei­nen pri­va­ten und be­ruf­li­chen Wer­de­gang sagt er: »Ich bin zu­frie­den, wie es ge­lau­fen ist.« Aus den Wor­ten des Ju­bi­lars klingt Dank­bar­keit.

Sich im karitativen und sportlichen Bereich ehrenamtlich zu engagieren, ist für ihn noch heute eine Selbstverständlichkeit. Er ist seit 2003 Kassier bei der Caritas-Sozialstation St. Rochus und seit weit über 20 Jahren bringt er sich als Lektor in Mariabuchen und als Kassenprüfer der Kolpingsfamilie ein. Ebenso ist er Schatzmeister der Schachabteilung des TSV Lohr und seit 2015 stellvertretender Abteilungsleiter.

Nach besonderen Ereignissen in seinem Leben gefragt, antwortet Muthig: »Ein Höhepunkt war 2012, als meine Frau, unsere Tochter Michaela und ich rund 300 Kilometer auf dem Jakobsweg in Portugal gegangen sind. Das war ein unglaubliches Erlebnis! Doch ohne Michaela hätten wir das wegen auftretender gesundheitlicher Probleme nicht geschafft.« (Anm. d. Red.: Michaela Muthig ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Psychosomatik). Ein paar Jahre später fuhren die drei noch einmal eine Teilstrecke des Jakobswegs mit dem Fahrrad.

Werner Muthig wurde am 19. September 1946 in Rieneck geboren. Nach der Mittleren Reife 1963 absolvierte er beim Finanzamt seine Ausbildung zum Mittleren Finanzdienst. 1970 wechselte er zur Stadt Lohr. Er machte eine Zweitausbildung, legte die Abschlussprüfung zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) ab und war später kaufmännischer Werkleiter der Städtischen Wasserwerke. 1970 schloss er die Ehe mit seiner Frau Georgia. Über den Bau des gemeinsamen Hauses in Sendelbach 1973 sagt er, da sei kein Stein dabei gewesen, den er nicht selbst in der Hand gehabt habe.

Zu Muthigs Hobbys gehören das Wandern in den Bergen, ein mittlerweile 20-maliger Urlaub auf den Kanarischen Inseln und das Schachspiel. Letzteres brachte ihm sein Vater bei, als er zwölf Jahre alt war. Als 13-Jähriger spielte er in Rieneck und wurde rasch unterfränkischer Jugendmeister. In der Schachabteilung des TSV Lohr war er der dienstälteste Aktive und punktete 70-jährig noch als Schnelldenker und Co-Sieger bei der Lohrer Blitzschachmeisterschaft. »Vor zwei Jahren hörte ich mit dem Turnierschach auf; das war nach fast sechs Jahrzehnten genug«, resümiert er.

Der »absolute Familientyp«, wie Muthig sich nennt, feiert seinen Festtag im kleinen Kreis der Familie. Dazu gehören neben seiner Frau die drei erwachsenen Kinder Kerstin, Michaela und Markus, die fünfjährige Enkelin Louisa und seine in Rieneck lebenden drei Geschwister mit ihren Familien. »Mit ihnen allen verbinden mich enge Bande. Wir sind nahe beieinander«, sagt der Jubilar.

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