Ja zur Halle - ohne Fasching

Gemeinderat: Kontroverse Diskussion um Veranstaltungen

Steinfeld
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Ei­ne kon­tro­ver­se Dis­kus­si­on hat der An­trag des Fa­schings­clubs Stein­feld in der Ge­mein­de­rats­sit­zung am Mitt­woch aus­ge­löst, die ge­mein­de­ei­ge­ne Turn­hal­le für die Nach­ho­lung von zwei Abend­sit­zun­gen und ei­ner Kin­der­fa­schings­sit­zung vom 22. bis 24. April nut­zen zu dür­fen.

Zweite Bürgermeisterin Marion Gröbner, die den erkrankten Bürgermeister Günter Koser vertrat, zitierte aus einem Schreiben des Faschingsverbands, Fasching als altes Brauchtum ende an Aschermittwoch und lasse sich nicht verschieben. Danach sei allenfalls an bunte Abende ohne Ornat und Ordensverleihung zu denken.

Der Faschingsclub will nach Gröbners Angaben am Sonntag noch einmal über seine Pläne beraten. Der per Video zugeschaltete Bürgermeister Koser, FW-Fraktionsvorsitzender Theobald Herrmann und der dritte Bürgermeister Günter Siegl kündigten an, den Antrag abzulehnen. »Wo fangen wir an, wo hören wir auf, holen wir den Weihnachtsmarkt im Juni nach?«, meinte Koser. Er könne sich allenfalls mit der Vorgabe des Verbandes anfreunden. Siegl erklärte: »Fasching ist an Fasching und nicht nach Ostern.«

Nach der Ablehnung des Antrags von Edmund Knöferl, die Entscheidung zu verschieben, votierte das Gremium einmütig für eine Vermietung an den Faschingsclub unter der Auflage, dass es im April nur bunte Abende und keine Faschingssitzungen gibt.

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