Im Juni 1970...

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Im Ju­li 1970 . . .

...will die Gemeinde Lengfurt wieder große Aufgaben ausführen. Der Schwerpunkt liegt auf dem weiteren Ausbau des Sportzentrums - es soll nun die geplanten Sportaußenanlagen erhalten -, in der Weiterführung der Kanalisation bis zum Standort der künftigen Kläranlage und im Straßenausbau vor allem in den Neubaugebieten. Mit einem Gesamthaushalt von 2,4 Millionen Mark und hohen Gewerbesteuer-Einnahmen zählt Lengfurt nicht gerade zu den armen Gemeinden des Landkreises. Trotzdem muss die Gemeinde für die Projekte Schulden machen.

• ... ...beweisen wieder einmal die Mitglieder der Sangesabteilung des TV Hasloch und des Männergesangvereins Kreuzwertheim, dass Sänger wandern können und dass Wandern in Gottes freier Natur dem Gesang nur förderlich ist. Die beiden Vereine, die in freundschaftlichen Beziehungen stehen und vor allem durch ihren gemeinsamen Dirigenten Sepp König (Kreuzwertheim) verbunden sind, nutzten den Juni zu einer Frühwanderung von sieben bis zwölf Uhr.

Außerdem wollten sie beweisen, dass auch Gesangvereine wandern können. Zudem sollten Abseitsstehende gewonnen werden, denn beide Vereine könnten Nachwuchs dringend gebrauchen. So beschloss man auf der Haslocher Seite, den Kreuzwertheimer Sängern bis zum Hernsterbrunnen hinter dem Röttberg entgegenzuwandern, während die Kreuzwertheimer über den Beilstein zum verabredeten Treffpunkt an die Quelle unter den Eichen kamen. Dort wurden gemeinsam Lieder gesungen, die zur Waldlandschaft und zum Wandern passten. Anschließend wurde nach Kreuzwertheim marschiert, wo bereits im Vereinslokal der Kreuzwertheimer Sänger die gedeckte Frühschoppentafel wartete.

...ist die Gemeinde Homburg, wie viele andere Orte auch mit einer für den heutigen Verkehr viel zu engen Ortsdurchfahrt ausgestattet. Sie hat ihre Umgehungsstraße. Allerdings nicht die breite, oft gewünschte, die vor allem mit den Belästigungen durch den Schwerverkehr endgültig aufräumen soll, sondern lediglich ein Provisorium, das zwischen den Gärten und dem Main eine einspurige Umleitungsstrecke darstellt. Diese Umleitung ist notwendig, da Homburg bald einer Baustelle gleicht. Der zweite Abschnitt des Kanalisationsprogramms der Gemeinde wird in Angriff genommen und dabei wird vor allem die Ortsdurchfahrt aufgerissen. Kanalisiert wird übrigens solange, wie das Geld ausreicht. Rund 356 000 Mark waren dafür eingeplant.

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