Gemeinderat in Kürze

Neuendorf
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Der Ge­mein­de­rat Neu­en­dorf hat sich am Di­ens­tag auch hier­mit be­schäf­tigt:

Kindergarten: Die Lage ist ziemlich verfahren - so lässt sich der Sachstandsbericht von Bürgermeister Karlheinz Albert zur dringend nötigen Sanierung und Erweiterung des Kindergartens St. Sebastian zusammenfassen. Die Einrichtung entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Kinderbetreuung und ist jetzt schon zu klein. Die Nachmittagsbetreuung musste in den Saal des benachbarten Pfarrheims ausgelagert werden. Wenn 2026 der Rechtsanspruch auf Nachmittagsbetreuung eingeführt wird, dürfte die Raumnot noch größer werden. Laut Albert sind »immense Investitionen« nötig. Allerdings verfügt die Gemeinde weder über die Gebäude, die der katholischen Kirchenstiftung gehören, noch über die Grundstücke für eine Erweiterung. Diverse Gespräche haben bislang zu keinem Ergebnis geführt. Albert setzt jetzt auf einen Termin mit der Diözese Würzburg, bei dem es um Grundstücke gehen soll.

Wasserversorgung: Einstimmig hat das Gremium einen Vertrag mit der Lohrer Firma Mösslein gebilligt, der im Falle einer Störung der Wasserversorgung binnen 24 Stunden die Grundversorgung der Bevölkerung Neuendorfs gewährleisten soll. Die Firma hält dafür Trinkwassertanks bereit, um im Notfall damit den Hochbehälter zu füllen. Für die Bereithaltung der Tanks zahlt die Gemeinde eine monatliche Pauschale.

Auswärtigenzuschlag: Der Lohrer Stadtrat hat einen sogenannten Auswärtigenzuschlag für Schüler der städtischen Sing- und Musikschule beschlossen. Die Stadt Lohr hat Umlandgemeinden wie Neuendorf vorgeschlagen, sie könnten den Zuschlag für Schüler aus ihrer Gemeinde übernehmen. Das lehnte der Gemeinderat einstimmig ab. »Lohr will Mittelzentrum sein, dann muss es auch Leistungen eines Mittelzentrums anbieten«, unterstrich Albert, der sich fragte, ob Lohr beispielsweise auch im Freibad einen Zuschlag für Auswärtige einführen wolle. Es sei nicht die Aufgabe der Umlandgemeinden, das Defizit einer städtischen Einrichtung zu senken. Zudem dürfe Lohr nicht vergessen, dass Auswärtige für Umsatz im Einzelhandel und in der Gastronomie sorgten.

365-Euro-Ticket: Auch die Idee, die Gemeinde solle einen Zuschuss von 100 Euro zum 365-Euro-Ticket des Verkehrsverbunds Mainfranken für Schüler und Auszubildende zahlen, wollte Albert eigentlich abgelehnt wissen. In Neuendorf gibt es derzeit elf Betroffene. Laut Albert sollte der Grundsatz gelten: Wer bestellt, muss auch bezahlen. Politiker weckten eine Erwartungshaltung, die die Gemeinden dann bezahlen sollten. Das sahen Räte wie Thomas Hepp und Markus Helfrich anders, die auf den Mobilitätsgewinn für 365-Euro-Ticketinhaber verwiesen. Die Zuschussbefürworter setzten sich schließlich mit 5:4 Stimmen durch.

Friedhofsmauer: Die Abdeckplatten für die Friedhofsmauer seien geliefert und eingelagert worden, sagte Albert. Der Einbau werde den Bauhof überfordern. Er sei daher auf der Suche nach einer Fachfirma. Dafür stünden 10.000 Euro im Haushalt.

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