Gelbes Band gibt Obstbäume zur Ernte frei

Aktion: Damit Obst nicht unter dem Baum verfault

MAIN-SPESSART
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Solch eine reiche Ernte überfordert nicht wenige Baumbesitzer. Foto: Hilmar Keller
Foto: Hilmar Keller
Die Ern­te­zeit für Äp­fel und Bir­nen ist an­ge­bro­chen, und wer mit of­fe­nen Au­gen durch die Land­schaft geht, sieht im­mer häu­fi­ger St­reu­obst­bäu­me, die nicht ab­ge­ern­tet wer­den. Das Obst ver­fault auf oder un­ter den Bäu­men.

Das ist schade, meint der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege und weist per Pressemitteilung auf seine neue Aktion »Gelbes Band - Ernte erwünscht« hin.

Lassen sich doch aus den schmackhaften Früchten leicht Leckereien wie Kuchen, Marmeladen, Kompotte und Säfte herstellen. Die Gründe, warum das Obst nicht geerntet wird, sind sehr verschieden. Häufig benötigen die Bewirtschafter keine solch großen Mengen an Obst, oder können es aus Altersgründen nicht mehr ernten. Um in diesen Fällen Abhilfe zu schaffen, startet der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Main-Spessart erstmals die Aktion »Gelbes Band - Ernte erwünscht«.

Die Idee stammt aus dem Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg und wird dieses Jahr auch von der Stadt Karlstadt übernommen. So funktioniert's: Streuobstwiesen-Bewirtschafter können mithilfe eines »Gelben Bandes« ihre Bäume kennzeichnen und so anzeigen, dass diese Bäume zum Abernten für Jede und Jeden freigegeben sind.

Die Obst- und Gartenbauvereine des Landkreises sind die Ansprechpartner vor Ort und verteilen die Bänder an die Baumbesitzer, die ihre Bäume für andere zur Ernte freigeben möchten. Das Gelbe Band sollte gut sichtbar am Stamm in einer Höhe von 1,50 bis 2,00 Meter angebracht werden.

Bei Rückfragen können sich die Baumbesitzer an den Kreisverband für Gartenbau und Landespflege in Karlstadt (Telefon 09353 793-805) oder an ihren örtlichen Gartenbauverein wenden.

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