Blick in die Sterne - Kolumne

Fixpunkt in der flüchtigen Zeit

Kolumne
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Der Him­mel ist ja sehr be­re­chen­bar. Was an den Na­tur­ge­set­zen von Raum und Zeit liegt. Mit ein we­nig Ma­the lässt sich ex­akt be­stim­men, auf wel­chen Bah­nen die Him­mels­kör­per un­ter­wegs sind. Was ganz prak­tisch ist. So steht schon jetzt fest, dass am 25. Ok­tober 2022 ei­ne klei­ne Son­nen­fins­ter­nis ein­tritt.

Klein deshalb, weil die Sonne nur teilweise und nicht total vom Mond bedeckt wird. Für Beobachter in unserer Gegend, also an der Mainlinie um den 50. Breitengrad herum, wird das kosmische Ereignis gut zu sehen sein. Sofern der Himmel wolkenfrei ist - ausgerechnet dazu sind keine belastbaren Vorhersagen möglich.

Ansonsten spielen die Gestirne für unsere Zeiteinteilung natürlich eine wichtige Rolle, richten wir uns doch nach ihren regelhaften Abläufen. Im alten Jahr, das nun zu Ende geht, ist die Erde genau ein Mal um die Sonne gesaust. Wobei das Jahr eigentlich keine richtige Maßeinheit für die Zeit ist. Dafür ist nämlich die Sekunde zuständig. Beim Jahr hingegen kann es viele Unterschiede geben, etwa hinsichtlich seiner Dauer oder gewisser Besonderheiten.

Unser »bürgerliches Jahr« ist im Kalender so festgelegt, dass es am 1. Januar startet und am 31. Dezember aufhört. Doch viele andere Jahre weichen von dieser Norm ab, haben unterm Jahr ihren Anfang und ihr Ende. Zum Beispiel das Schuljahr, das Jagd- und das Kirchenjahr. Oder das Ehejahr, das ab dem jeweiligen Hochzeitstag gezählt wird. Von Jahren in anderen Weltgegenden oder Kulturkreisen ganz zu schweigen.

So flüchtig die Zeit und so wechselhaft ein Jahr auch sein mögen, so sehr wird der Jahreswechsel doch als Fixpunkt im Zeitenlauf empfunden. Bilanz ziehen, innehalten und das nächste Jahr begrüßen. 2022 wird, neben der Sonnenfinsternis, sicher wieder über viele himmlische Dinge zu berichten sein.

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