Luftfilter-Debatte in Hafenlohr: FW-Gemeinderat Fischer äußert erneut Kritik an Bürgermeister Schwab

Vorteile anderer Geräte genannt

Hafenlohr
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In der De­bat­te um den Luft­fil­ter­an­la­gen-Kauf von Ha­fen­l­ohrs Bür­ger­meis­ter Thors­ten Schwab für den Ha­fen­l­oh­rer Kin­der­gar­ten (wir be­rich­te­ten) hat sich Ge­mein­de­rats­mit­g­lied Ma­nu­el Fi­scher von der Frei­en Wäh­ler Ge­mein­schaft (FWG) in ei­ner Stel­lung­nah­me er­neut zu Wort ge­mel­det.

Die von Schwab in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld bestellten Luftfilteranlagen widersprechen nach Fischers Ansicht der schonenden Nutzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen in mehrerlei Hinsicht.

Die Ratsmitglieder seien sich bereits am 28. Juni einig gewesen, dass die Anschaffung der Geräte über die aktuelle Pandemiesituation hinaus von hohem Nutzen sei und allein dies schon für eine langfristige Kostenbetrachtung spreche. Auch die vom Bürgermeister angesprochenen Wartungsverträge ließen darauf schließen, dass die Geräte länger im Einsatz sein sollen. Fischer: »Weshalb Bürgermeister Schwab dann lediglich Angebote zur Entscheidung einbezogen hat, welche die Kosten für die Anschaffung und den ersten Filterwechsel beinhalten, bleibt jedem, der kostenseitig weiter denkt, ein Rätsel.«

Nach Fischers Ansichts entstehen bei den gewählten Geräten und einer Nutzungsdauer von rund zehn Jahren für die erforderlichen Filterwechsel etwa 50 Prozent höhere Kosten als bei Alternativgeräten. Der alle sechs bis zwölf Monate notwendige Austausch der jeweils zwei Aktiv-Kohle-Filter pro Gerät bedeute in der Produktion eine unnötige Verschwendung von Ressourcen und den Ausstoß von CO2 sowie bei der Entsorgung vermeidbaren Müll. »Weiter Denken erfordert eben, den Erhalt von Ressourcen für die Jüngsten unserer Gesellschaft bei Entscheidungen zu betrachten«, so Fischer.

Stolperfallen beim Herumtoben

Da die Geräte im Kindergarten in Hafenlohr am Boden stünden und mittels Kabel an die Steckdose angeschlossen seien, würden Stolperfallen für umhertobende Kinder geschaffen. Außerdem erfordere der häufige Filterwechsel den Einsatz von Kindergartenpersonal oder anderem gemeindlichem Personal, das diese Zeit sicher sinnvoller nutzen könne.

Es gebe Alternativgeräte unterschiedlicher Hersteller, die von der FWG vorgeschlagen worden seien und bei den genannten Kriterien besser abschneiden würden. Fischer, der bei einer der Herstellerfirmen tätig ist, betont: »Ebenso punkten diese durch die Wandmontage auch in puncto Sicherheit und wären mit einer Lieferzeit von einer Woche rechtzeitig zu Beginn des Kindergartenjahres verfügbar gewesen.«

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