Drei Rosenbäumchen erinnern an Oberin und Bewohner

Haus Lehmgruben:Die zwölften Hädefelder Seniorentage bieten Information, Unterhaltung und Besinnung

Marktheidenfeld
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Es herrschte gute Stimmung in Haus Lehmgruben beim Weißwurstvormittag mit Happy Music. Foto: Henrietta Hartl
Foto: Henrietta Hartl
Zum zwölf­ten Mal wur­den die Hä­de­fel­der Se­nio­ren­tag im Haus Lehm­gru­ben ver­an­stal­tet. Am Frei­tag­mit­tag er­öff­ne­ten Land­rat Tho­mas Schie­bel, zwei­ter Bür­ger­meis­ter Mar­tin Harth und Ein­rich­tungs­lei­ter Erik Sch­me­kel die Ver­an­stal­tung.

Nachmittags gab es neben regem Café-Betrieb viel Information für Bewohner und Angehörige. Rechtsanwalt Werner Nied informierte in einem Vortrag zum Thema »Gut vorgesorgt mit Vollmachten und Verfügungen«.

Führungen, Infos, Fotoschau

Führungen durch das Haus Lehmgruben und Informationen zur Heimaufnahme wurden angeboten. Es gab eine Reihe Informationsstände zum Beispiel von Apotheken und Drogerien, außerdem informierten der Hospiz?verein Main-Spessart und die Demenz-Beratungsstelle »Rudi Machts!« über ihre Arbeit.

Auch die Handwerkergruppe zeigte eine Ausstellung, mit dem Verkauf von Selbstgemachtem werden Tiere in Not unterstützt. Michael Deubert, Vorsitzender des Historischen Vereins, unterhielt mit einer interessanten Fotoschau über Marktheidenfeld in den 1920er- und 1930er-Jahren.

Am Samstag gab es fröhliche Stimmung für die Senioren im Speisesaal beim Weißwurstessen mit schwungvoller Begleitung der Oberndorfer Band Happy Music. Die Senioren summten, wippten und klatschten mit und wagten so manches Tänzchen.

Danach startete die Baumpflanzaktion »Hain der Erinnerung« zum Gedenken an ehemalige Bewohner des Hauses. Claudia Hartmann vom Haus Lehmgruben erzählt, dass dazu jedes Jahr Angehörige Verstorbener gefragt werden, die oft gerne eine Pflanze bringen oder besorgen lassen, um damit ein dauerhaftes und schönes Andenken für ihre Lieben im Gelände des Seniorenzentrums zu begründen.

Diesmal wurden im Gelände drei Rosenbäumchen gesetzt, darunter eines vom Heim: für Oberin Gertrud Hampel, die letzte der Lehmgrubener Diakonissen, die im Februar dieses Jahres im Alter von 92 Jahren verstorben war.

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