»Das Goldene Herz ist in Lohr nicht vergessen«

Wohltätigkeitsverein:Vorstandschaft wiedergewählt und Satzung geringfügig geändert

Lohr a.Main
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»Das Gol­de­ne Herz ist in Lohr nicht ver­ges­sen«. Die­ses po­si­ti­ve Fa­zit zog der wie­der­ge­wähl­te Vor­sit­zen­de des Loh­rer Wohl­tä­tig­keits­ve­r­eins Gol­de­nes Herz, Ernst Prü­ße, in der Jah­res­ver­samm­lung am Don­ners­ta­g­a­bend im Fuß­ball-Treff des TSV 1846 Lohr.

Der Spendeneingang in den letzten zwei Jahren ist trotz der Corona-Pandemie sehr gut verlaufen, auch wenn beispielsweise in diesem Jahr erneut die Aktion der Lohrer Hausfrauen ausfallen muss.

Prüße freute sich zudem, dass das Goldene Herz künftig neben dem Diakonischen Werk von den Zinseinnahmen aus einer Stiftung profitieren wird. Der Verein könne zudem auch noch aus einer Erbschaft über mehrere Jahre seine Zuwendungen finanzieren.

Somit wird das Goldene Herz seine wichtige Hilfe für unverschuldet in Not geratene Menschen im Raum Lohr unvermindert fortsetzen, für Familien (meist Hartz-IV-Empfänger) oder Kranke, die ihre Medikamente nicht mehr bezahlen können, alte Menschen, denen mit einer geringen Rente nach Zahlung der Miete kaum etwas übrig bleibt, Arbeitslose und Alleinerziehende, die Schwierigkeiten haben, ihre Familien mit dem Nötigsten zu versorgen.

Der Verein trägt mit seinen finanziellen Mitteln auch dazu bei, dass Kinder, deren Eltern nicht genug Geld haben, von Schulausflügen und Klassenfahrten nicht ausgeschlossen sind.

Im Winter kommt häufig das Problem mit den sich zudem jetzt noch steigenden Energie- und Heizungskosten auf Familien zu, da die Abschlagszahlungen nicht ausreichen. Bei Umzügen, Renovierungsarbeiten, Autoreparaturen oder einer Kaution für eine neue Wohnung, Anschaffung einer Waschmaschine oder eines Kühlschranks, bei allem, was zusätzlich die Bedürftigen belastet und sie dann finanziell schnell in Bedrängnis bringt, wird das Goldene Herz um Hilfe gebeten.

Oft nicht einfach

Prüße und seine Stellvertreterin Ulla Menzel betonten, dass der Verein sich von der Bedürftigkeit bei den »Fällen« durch Besuche und Gespräche persönlich überzeugt. Dieses oft nicht einfache ehrenamtliche Engagement seiner Mitstreiterinnen würdigte Prüße. Oft sei es auch mit direkter beratender »Lebenshilfe« für die Betroffenen verbunden, da sie manchmal einfach nicht mehr weiterwissen.

Kassiererin Karin Lembach schilderte die Einnahmen und Ausgaben aus den Jahren 2019 bis 2020. Kassenprüferin Christa Seitz bescheinigte: »Alles in Ordnung«. Die Neuwahlen brachten eine Bestätigung der Vorstandschaft für die nächsten zwei Jahre mit Ernst Prüße (1. Vorsitzender), Ulla Menzel (Stellvertreterin), Karin Lembach (Kassiererin), Lydia Albert (Schriftführerin) und Christa Seitz als Kassenprüferin. Einstimmig beschloss die Versammlung eine neue Satzung des Vereins, die nach 20 Jahren in einigen wenigen Punkten aktualisiert wurde.

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