»Coole Aktion - im wahrsten Sinne«

Hundeschwimmtag: Aktion im Lohrer Freibad sorgt für Freude bei den Haltern und ihren Tieren

Lohr a.Main
1 Min.

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Hündin Peanut war der Spaß am Hundeschwimmen anzusehen. Foto: Frank Zagel
Foto: Frank Zagel
Vergnüg­te Vier­bei­ner, die sich oh­ne Lei­ne und Herr­chen bei spät­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren im Nicht­schwim­mer- und Schwim­mer­be­cken des Loh­rer Main- Spess­art- Schwimm­ba­des ab­kühl­ten, sorg­ten am Sams­tag, beim zwei­ten Hun­de­schwim­men, für ein bun­tes Trei­ben.

Manfred Schnelle, der Betriebsleiter des Lohrer Freibades, freute sich über den Besucherandrang der Vierbeiner. Schnelle, selber Hundehalter der Zwergpinscher-Hündin Kyra, die sich gerade nach einem Bad auf dem Grünstreifen ausruht, geht davon aus, dass sich langfristig zu dieser Veranstaltung, die gleichzeitig den letzten Tag der Freibadsaison in Lohr markiert, ein Stammpublikum etabliert. »Das Wasser ist komplett chlorfrei«, gibt der ausgebildete Bademeister an. Durch Umwälzung werde das Chlor filtriert und somit dem Badewasser entnommen. Während Mischling Neo im Nichtschwimmerbecken neue Freund-schaften knüpft, verweilt Halter Ulf Schröpfer auf einer Bank. »Mit dem Schwimmen tut sich Neo schwer«, gibt der Gastwirt an. Das Becken, das über die Saison Kleinkindern zur Verfügung steht, sei genau das Richtige zur Abkühlung, meint Schröpfer. Die Idee, die im vorigen Jahr erstmalig auf Initiative der Stadt Lohr, des Arbeiter-Samariter Bundes (ASB) und des Zweckverbandes realisiert wurde, findet Schröpfer eine »echt coole Aktion - im wahrsten Sinne.«

Für Tierheim und ASB

Auch Carsten Kohls, Leiter des ASB, ist mit der Resonanz der Wiederauflage »voll zufrieden«. Kohl demonstrierte mit seinen Kollegen anschaulich Erste-Hilfe-Maßnahmen und Wiederbelebung von Hunden, während die Drohne des Verbandes, das Geschehen aus der Vogelperspektive dokumentiert. Die acht Hunde der Rettungshundestaffel des ASB zeigten sich sichtlich über den Badetag erfreut.

Jagdhündin Mindy ist »Wiederholungstäterin«, schmunzelt Halterin Susann Kraft aus Lohr. »Das ist eine super Idee« sagt die 59-Jährige, die auch im vorigen Jahr zu Besuch war. »Vor allem, dass das Tierheim und der ASB die Einnahmen gespendet bekommt, ist klasse.«

Ähnlich sieht das Moritz Wiesner aus Pflochsbach, der zum ersten Mal mit seiner viermonatigen Französischen Bulldogge Spike zu Besuch ist. »Jetzt kann ich mal testen, ob Spike auch schwimmen kann«, grinst der 21-Jährige, der sich nicht gleich mit seinem Welpen in den Main wagen will.

Erstaunlich friedlich geht es unter den knapp 100 Hunden, die über den Tag das Freibad genießen, zu. Neue Freundschaften werden geschlossen, niemand der sich beschwert, wenn sich ein Vierbeiner nach dem Bad genüsslich das Wasser aus dem Fell schüttelt. Eindrucksvoll demonstriert dies das Dobermann-Weibchen Peanut von Kerstin Osbourne aus Kürnach, die, wie viele weitere Hundebesitzer, einen weiten Anreiseweg auf sich nahm. Peanut springt immer wieder eindrucksvoll mit athletischer Anmut über den Beckenrand, um den von ihrer Halterin geworfenen Gummi-Hundeknochen zu erreichen. »Das macht einfach Spaß - den Hunden und uns«, freut sich Osbourne über diesen besonderen Tag im Lohrer Freibad.

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