Christbaumdorf Mittelsinn: Spendenkonto für Flutopfer im Ahrtal bleibt

Soziales: Verein will weiter helfen - Bislang 13.000 Euro für Baumaterial-Rechnungen gezahlt

Mittelsinn
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Über die Spendenbereitschaft freuen sich (von links) stellvertretender Vorsitzende Uli Sachs, Doris Hahn, Alexandra Kreuzer-Hofmann, Schriftführerin Simone Engelhaupt und Vorsitzeder Uwe Klug.
Foto: Jürgen Gabel
Mit­tel­sinn. Der Ve­r­ein Christ­ba­um­dorf Mit­tel­sinn wird auch wei­ter­hin den Flu­t­op­fern aus dem Ahr­tal hel­fen und wird des­halb das Spen­den­kon­to nicht wie ge­plant sch­lie­ßen. Das hat Ve­r­eins­vor­sit­zen­der Uwe Klug und sei­ne Mit­st­rei­ter be­sch­los­sen. 13.000 Eu­ro sind bis­lang an Geld­spen­den ein­ge­gan­gen.

Das Geld liegt nicht auf Eis, sondern damit ist vor allem Baumaterial von Span- und Rigipsplatten bis hin zu Zement bezahlt worden. Den Mittelsinnern ist es wichtig, dass das Geld direkt dort ankommt, wo es auch tatsächlich von den Bedürftigen zum Sanieren ihrer zerstörten Häuser gebraucht wird, so Klug. Der Verein Christbaumdorf arbeitet dafür eng mit der Seifriedsburgerin Doris Hahn zusammen. Sie war schon über zwölf Mal im Ahrtal, kennt mittlerweile viele Familien und hatte zunächst von sich aus bei einem örtlichen Baumarkt in Gemünden einen Lastwagen voll Spanplatten bestellt und ins Ahrtal geschickt. Umso dankbar ist sie über die Mittelsinner Unterstützung. Sie hat auch die Hochwasserhilfe Gemünden mit integriert und die von Rita Zoller aus Wernfeld entgegengenommenen Geldspenden umgesetzt in Maschinen und Werkzeug. »Durch uns ist ein richtiges Netzwerk entstanden«, ist der Mittelsinner Uwe Klug ein wenig stolz und erinnert an die Sachspenden von 70.000 Euro, die kurz vor Weihnachten ins Ahrtal gebracht wurden.

Nun hofft er, dass auch weiterhin Geld für die Flutopfer auf das Spendenkonto eingeht, denn die Renovierungsarbeiten in den von der Flut betroffenen Ortschaften Rech, Marienthal, Laach und Mayschoss müssen weitergehen. Zum Beleg werden auch immer wieder Vorher-Nachher-Fotos geschickt.

Das Geld wird weiterhin dringend gebraucht. Bis die Leute wieder in ihren Häusern wie zuvor wohnen können, dauert bestimmt noch ein Jahr, sagt die einstige Krankenschwester Hahn, die sich seit vielen Jahren in der Gemündener Tafel agiert.

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