Bürgermeister punktet mit seinem Wissen

Kanuverband: Georg Ondrasch wird zum Schirmherrn ernannt - Wie Passau gegen Gemünden den Kürzeren zieht

Gemünden
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BKV-Präsident Oliver Bungers (links) überreicht Bürgermeister Georg Ondrasch ein Gastgeschenk.
Foto: Kanuverband
Der Ver­bands­aus­schuss des Baye­ri­schen Ka­nu-Ver­ban­des (BKV) tag­te zum wie­der­hol­ten Mal in Ge­mün­den. Am Abend hat­te er laut Pres­se­mit­tei­lung Ver­t­re­ter der Ka­nu­ve­r­ei­ne aus dem Be­zirk ein­ge­la­den, um die­sen Re­de und Ant­wort zu ste­hen. Da­bei war auch Ge­mün­dens Bür­ger­meis­ter Ge­org On­drasch zu Gast.
BKV-Präsident Oliver Bungers erklärte Ondrasch mit seinem Gastgeschenk, einem großen Schirm mit dem Verbandslogo, kurzerhand zum »Schirmherrn« des Tagungswochenendes. Der erfreute Bürgermeister erwies sich in seiner kurzen Rede als ausgezeichneter Kenner der bayerischen Kanuszene. Ihm waren alle Kanusportdisziplinen bekannt, auch die großen bayerischen Austragungsorte von nationalen und internationalen Meisterschaften.
Als Ondrasch die Stadt Gemünden vorstellte, musste er schon alle Register ziehen, um den anwesenden Vertreter der zweiten bayerischen Drei-Flüsse-Stadt, Passau, zu übertrumpfen. Aber Gemünden hat ja einen vierten Fluss, die Wern, aufzuweisen und auch sonst noch einige Sehenswürdigkeiten, die die Stadt an Main, Saale und Sinn als reizvolles Reiseziel für die Kanufunktionäre auszeichnete.
Mit seinen drei Kanuvereinen KSC, PSV und WWC bildet Gemünden einen der Aktivposten im Bayerischen Kanu-Verband.
Hier werden alljährlich Regatten ausgetragen, zu denen die Teilnehmer von weit her anreisen. Am 23./24. Juni wird im Stadtteil Langenprozelten die bayerische Meisterschaft ausgefahren, und mit der Handicap-Regatta, die aller Voraussicht nach im Vorfeld und im Rahmen der traditionellen Schülerregatta zur Dauereinrichtung werden wird, nimmt Gemünden eine Vorreiterrolle im Behindertensport in ganz Bayern ein.
Mitglieder von acht unterfränkischen Vereinen beteiligten sich an dem informativen Abend mit lebendigen Diskussionen, vor allem aus dem Bereich des Kanurennsports. Nur Michael Schmidt fehlte dabei. Der frühere Bürgermeister von Gemünden nahm zur gleichen Zeit bei der Sportlerehrung des Landkreises Main-Spessart eine Auszeichnung als amtierender deutscher Meister im sogenannten Paracanoeing (Kanu-Behindertensport) entgegen. red
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