Bezirkselterntag in Lohr: Cybermobbing und Prävention als Thema einer Onlinekonferenz

Die Lösung liegt im Klassenzimmer

Lohr a.Main
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Ei­gent­lich hät­te der un­ter­frän­ki­sche Be­zirk­s­el­tern­tag des Lan­de­sel­tern­ver­ban­des der Real­schu­len in Bay­ern am Sams­tag in der Ge­org-Lud­wig-Rex­roth-Real­schu­le in Lohr sein sol­len. We­gen der Co­ro­na-Pan­de­mie wur­de dar­aus ei­ne On­li­ne-Ver­an­stal­tung un­ter dem Mot­to«Ge­mein­sam.Brü­cken.Bau­en: Zwi­schen di­gi­ta­len Hel­den und Wer­te­bot­schaf­te­rin­nen und -bot­schaf­tern«.

Die Kernwerte ihrer Schulen - dabei auch von Schulleiter Alexander Lutz aus Lohr - waren hier in der Zusammenfassung »Haltung, Aufrichtigkeit, oder auch gutes Miteinander, Austausch und Zusammenhalt oder Leistung, Gemeinschaft und Respekt«. Für Florian Borns von der Digitale Helden gGmbH aus Frankfurt gibt es in der Schule schon seit jeher »Streit und Mobbing gab es immer«: Nur die Qualität sei eine andere geworden, da die Schüler heute immer mobile Geräte dabei haben. »Die einen gehören dazu, die anderen nicht«, sagt Borns - und verweist auf Konflikte zwischen den Jugendlichen: »Die Lösung liegt im Klassenzimmer«. Mobbing hat nach Dafürhalten einer Teilnehmerin nur eine Chance, wenn es dafür Beifall gibt. Keine Chance dagegen habe Mobbing, wenn es eine starke Gruppe gibt, die sich traut, Nein zu sagen.

Ein Lösungsansatz sei, das Acht- und Neuntklässler sich mit dem Thema auseinander setzen und darüber mit den Fünft- und Sechstklässlern sprechen. »Die waren ja vor zwei Jahren genau so alt«, so Borns. Und sie wüssten genau, was in Kanälen wie Tik-Tok oder Instagram dargestellt werde. Unter dem Strich arbeitete Florian Borns heraus, dass der starke Gegenwind aufzuhalten ist, wenn fünf bis sechs Mitschüler zu einem stehen. Konflikte werde es allerdings selbst mit den tollsten Vorzeigeprogrammen geben: Das werde den Schülern von Eltern, der Lehrerschaft oder auch im Fernsehen wie etwa bei Casting-Shows so vorgelebt. Schulen, die an Unterstützungsprogrammen teilnehmen, können laut Borns 83 Prozent der Kosten fördern lassen.

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