Besucher loben die Lohrer Museen

Kultur: Spessart- und Schulmuseum haben am Museumstag viel Publikum angezogen - Interaktivität kommt gut an

Lohr a.Main
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Einen Eindruck von der Schule und Erziehung der Kaiserzeit hat Georg Ludwig Hegel im Schulmuseum Sendelbach vermittelt.
Foto: AnnetteHelfmann
Viel ge­lobt ha­ben Be­su­cher des 21. in­ter­na­tio­na­len Mu­se­ums­ta­ges am Sonn­tag das Spess­art­mu­se­um Lohr und das Schul­mu­se­um Sen­del­bach. Er­gänzt wur­de das An­ge­bot von der Schat­ten- und Pup­pen­büh­ne Kol­ja Lieb­scher aus Fram­m­ers­bach. Ein­zig beim Iso­la­to­ren­mu­se­um blieb den Be­su­chern, zu­min­dest zeit­wei­se, nur der Blick von au­ßen.
Viele Familien, Reisegruppen und Paare nutzten das schöne Wetter am Sonntag für einen Ausflug nach Lohr. So etwa Christa Prokopf aus Dettelbach, die mit ihren beiden Enkeln unterwegs war. Sie entdeckten das Angebot des Museumstages zufällig. »Das war sehr schön und lehrreich. So was kann man wieder machen«, lautete ihr Fazit nach einem Rundgang durch das Spessartmuseum.
An der Führung durch das Museum nahm auch eine Reisegruppe aus dem Harz teil. »Die Führung war sehr lebendig und sehr interessant gestaltet«, lobten Teilnehmer. Die drei Generationen der Familie Knüttel und Blum aus Oberthulba fanden die Führung »wahnsinnig abwechslungsreich«. Der jüngste Spross der Familie war noch zu klein für die drei Aufführungen der Schatten- und Puppenbühne von Kolja Liebscher. Drei Aufführungen präsentierte der Schattenkünstler vor voll besetzten Stühlen am Museumstag.
Das Gesamtangebot des Museumstags gefiel auch Familie Wessel aus Darmstadt. Besonders positiv kam bei ihnen an, dass das Spessartmuseum »ein interaktives Museum ist, in dem die Kinder viel anfassen dürfen«. Gut 150 Besucher zählte das Spessartmuseum bereits gegen 14 Uhr.
Auch das Schulmuseum in Sendelbach begrüßte beim Museumstag viele Besucher. Wie viele genau, kann Museumsgründer Eduard Stenger nicht sagen, denn er hat nicht mitgezählt. Es herrschte über den Tag verteilt ein ständiges Kommen und Gehen.
Darunter waren viele Eltern mit ihren Kindern, die gerne auf den alten Schulbänken Platz nahmen und dann doch sorgenvoll den Rohrstock betrachteten. Eine lebendige, vertiefende Erklärung über das Schulwesen im Laufe der Geschichte vermittelte Georg Ludwig Hegel den Besuchern während seiner Führung durch das Museum.
Annette Helfmann
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