Besondere Reise ins Takka-Tukka-Abenteuerland

Kommunale Jugendarbeit:Zum ersten Mal Reise mit Pflegekindern und Geschwistern ausgerichtet

MAIN-SPESSART
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Spiel und Spaß im Takka-Tukka-Abenteuerland. Foto: Bernhard Metz
Foto: Bernhard Metz
Zum ers­ten Mal hat der Pf­le­ge­kin­der­di­enst in Ko­ope­ra­ti­on mit der Kom­mu­na­len Ju­gend­ar­beit ei­nen Ta­ges­aus­flug spe­zi­ell für die Pf­le­ge­kin­der und de­ren Ge­schwis­ter aus dem Land­kreis Main-Spess­art aus­ge­rich­tet.

31 Kinder und Jugendliche besuchten mit Mitarbeiterinnen und Honorarkräften des Amtes für Jugend und Familien das Takka-Tukka-Abenteuerland in Künzell bei Fulda, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts.

Immer Bedarf vorhanden

Im Landkreis Main-Spessart bestehe stets ein Bedarf an Pflegeeltern für Kinder unterschiedlichen Alters. Aktuell leben 75 Kinder dauerhaft in Pflegefamilien. Hinzu kommen Kinder die vorübergehend in Kurzzeitpflege beziehungsweise Bereitschaftspflege betreut werden, weil die Bedingungen in ihren Familien kurzfristig und für einen begrenzten Zeitraum eine außerfamiliäre Unterbringung notwendig machen.

Die meisten Pflegeeltern kümmern sich um ein Kind. Es gibt auch Familien, die zwei oder mehr Pflegekinder bei sich aufgenommen haben. Betreut werden Kinder jeden Alters. Teilweise schon als Säuglinge oder Kleinkinder in die Pflegefamilie gekommen, leben einige dort, bis sie den Weg in ein eigenständiges Leben gehen.

Wertvolle Erziehungsarbeit

Pflegefamilien ermöglichen Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können, familiäre Bindungen und leisten wertvolle und engagierte Erziehungsarbeit, so die Mitteilung. Viele Pflegekinder benötigen aufgrund früherer Traumatisierungen besondere Fürsorge und Förderung. Diese Aufgabe kann anstrengend und herausfordernd sein und bedarf Menschen mit Geduld und pädagogischem Geschick.

Doch wie verläuft der Prozess, Pflegekinder bei sich aufzunehmen? Alle Interessierten können sich unverbindlich bei den Mitarbeitern des Pflegekinderdienstes melden, um erste Informationen zu erhalten und Fragen zu klären. Bei weitergehendem Interesse durchlaufen die Interessenten ein Bewerbungsverfahren. Voraussetzungen für die Aufnahme eines Pflegekindes sind unter anderem psychische und physische Belastbarkeit, finanzielle Stabilität (unabhängig vom Pflegegeld) und Platz zum Wohnen und Spielen für das Pflegekind. Außerdem Freude am Zusammenleben mit Kindern, eine wohlwollende Erziehungshaltung und Motivation, sich dieser Aufgabe anzunehmen.

Offenheit für die Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern der Kinder sollte bestehen. Ebenso wie die Bereitschaft, mit den Mitarbeitern des Jugendamts und weiterer Beteiligter zu kooperieren. Um künftige Pflegeeltern bestmöglich auf ihre Aufgabe vorzubereiten, besuchen die Bewerber ein Wochenendseminar.

Ansprechpartner

Bei Interesse an der Aufnahme eines Pflegekinds, stehen die Fachkräfte des Pflegekinderdienstes, für Fragen zur Verfügung: Bettina Reuß, Tel. 0 93 53 / 7 93 15 06, E-Mail: Bettina.Reuss@Lramsp.de oder Andrea Sendelbach, Tel. 0 93 53 / 7 93 15 30, E-Mail: Andrea.Sendelbach@Lramsp.de.

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