Freie Wähler Schuld an Wahl-Debakel der Union? Das sagt Anna Stolz (FW) aus Arnstein

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Rimpar
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Wahlparty: In der Mitte Anna Stolz, links neben ihr Jessica Klug, rechts Maili Wagner. Foto: FW
Foto: Falk Weiß
Am Sonn­ta­g­a­bend zeig­te sich auch An­na Stolz, Staats­se­k­re­tärin im baye­ri­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­um, Ka­bi­netts­mit­g­lied und FW-Ab­ge­ord­ne­te für das Main­vier­eck fei­ernd.

Auf der zentralen Wahlparty der FW Unterfranken in Rimpar bei Würzburg waren auch FW-Kandidatin Jessica Klug (für den Wahlkreis Main-Spessart/Miltenberg) und FW-Politikerin Maili Wagner aus dem Kreis Aschaffenburg. Alle drei hatten den FW-Weg unterstützt, in den Bundestag zu gehen, obwohl sie während des Wahlkampfs mit Hubert Aiwangers Einlassungen zum Impfen nicht einverstanden waren.

Wir haben Anna Stolz gefragt, wie sie zu den Äußerungen von Ministerpräsident Markus Söder gegenüber des FW in der Pressekonferenz am Montag steht. Das ist die Antwort der Politikerin aus Arnstein (Main-Spessart-Kreis):

»Die Freien Wähler haben 7,5 Prozent in Bayern und 2,4 Prozent im Bund erreicht. Wir konnten unsere Stimmen mehr als verdoppeln, was ein wirklich gutes Ergebnis für die Freien Wähler ist. Die Reaktion der CSU ist allerdings völlig unverständlich. Wir sollen an ihrem Desaster schuld sein, weil wir als Partei bei einer Wahl kandidieren? Das ist das Wesensmerkmal von Parteien und von Demokratie.

Zudem ist es simple Mathematik: Die Union verliert im Bund fast 9 Prozent und begründet dies mit einer Partei, die 1,4 Prozent hinzugewonnen hat? Das passt nicht zusammen.

Hauptgrund für das schlechte Ergebnis der Union dürfte meines Erachtens die Entscheidung bezüglich des Kanzlerkandidaten sein. Aber statt ehrlicher Analyse schiebt man es nun auf die anderen. Wir Freie Wähler lassen uns jedoch hiervon nicht beirren, wir werden vielmehr den Schwung aus dieser Wahl für unsere weitere Arbeit mitnehmen und uns weiterhin mit aller Kraft für die Belange der Menschen in Bayern einsetzen und zwar bürgernah und sachorientiert

Der Weg nach Berlin war speziell auch im Main-Spessart-Kreis während des Wahlkampfs diskutiert worden. Hier hatte Armin Grein in Marktheidenfeld den Grundstein der Freien Wähler gelegt.

Manuela Klebing

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