Wie die Düsseldorfer nach Unterfranken kamen

Geschichte Joachim Brauns Studie über die Evakuierung von 40 000 Frauen und Kindern in Barackensiedlungen

Würzburg/Aschaffenburg
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Wie die Düsseldorfer nach Unterfranken kamen
Düsseldorfer Ring: Wo in Amorbach während des Kriegs Barackensiedlungen gebaut wurden, stehen heute Wohnblocks.
Foto: Franz Miltenberger/Montage Sheila Rowe
Wie die Düsseldorfer nach Unterfranken kamen
Düsseldorfer Ring: Wo in Amorbach während des Kriegs Barackensiedlungen gebaut wurden, stehen heute Wohnblocks.
Foto: Franz Miltenberger/Montage Sheila Rowe
In Amorbach, Marktheidenfeld, Wörth und anderen unterfränkischen Gemeinden ist Düsseldorf Namenspate von Straßen. Dass gerade die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt ausgewählt wurde, sei kein Zufall, sagt Joachim Braun
Schwere Bombenangriffe Braun berichtet über die rund 40 000 Frauen und Kinder aus Düsseldorf, die in den Kriegsjahren 1940 bis 1945 nach Unterfranken evakuiert wurden. Schwere Bombenangriffe der britischen Luftstreitkräfte auf das nahe Ruhrgebiet hatten am Rhein zu einer riesigen Wohnungsnot geführt.

Die Ausgebombten wurden daraufhin mit Zügen in kleinere Städte Unterfrankens evakuiert, wo man ihnen Baracken baute. In Klingenberg bestand die "Düsseldorfer Siedlung" bis zum Anfang der sechziger Jahre, im nahen Amorbach noch bis zum Ende des Jahrzehnts.

Verschwundener Barockgarten Das Jahrbuch ist dem aus Aschaffenburg stammenden Hans-Peter Trenschel gewidmet. Er war lange Direktor des Mainfränkischen Museums auf der Würzburger Festung Marienberg. Es enthält neben Brauns Aufsatz weitere für das westliche Franken interessante Beiträge.

So widmet sich eine Untersuchung dem verschwundenen herrschaftlichen Barockgarten in Zellingen. Zwei ausführliche Buchbesprechungen gelten den spätmittelalterlichen Glashütten im Spessart sowie dem Thema "NS-Verbrechen in Aschaffenburg und an Aschaffenburgern." Die Frage, ob ein Hochstift pleite gehen kann, beantwortet Helmut Flachenecker. jk
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