Trainer legt Teilgeständnis ab

Hanau
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Im Pro­zess um ge­walt­tä­ti­ge Über­grif­fe und se­xu­el­len Miss­brauch in ei­nem Sport­stu­dio in Sinn­tal (Main-Kin­zig-Kreis) hat der an­ge­klag­te Trai­ner ein Teil­ge­ständ­nis ab­ge­legt. Der 46-jäh­ri­ge räum­te am Land­ge­richt Ha­nau die Kör­per­ver­let­zung ein.

Sie sei aber nicht sexuell motiviert gewesen, ließ der Kampfsporttrainer und Sporttherapeut über seinen Verteidiger mitteilen.

Der Mann soll jahrelang sein Unwesen getrieben haben - bis zum sexuellen Missbrauch. Zwischen 2012 und 2017 soll er 330 Taten an elf Geschädigten begangen haben. Seine Opfer seien zum Tatzeitpunkt zwischen 5 und 21 Jahre alt gewesen und alle männlich, erklärte die Staatsanwaltschaft. Bemerkenswert: Trotz der Vielzahl an Geschädigten meldete sich bis zum Prozessauftakt kein Opfer als Nebenkläger.

Der Angeklagte wurde wegen ähnlicher Vorfälle mit zwei 13 und 15 Jahre alten Jungen in einem Sportverein in seinem Geburtsort Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen) verurteilt. Das Amtsgericht Gütersloh verhängte 1996 ein Jahr und zehn Monate auf Bewährung. Die Unterbringung in einer Psychiatrie wurde angeordnet.

dpa
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