Regierung eröffnet neue Asylunterkunft

Flüchtlinge: 200 Plätze in ehemaliger US-Kaserne

Kitzingen
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Die Conn-Barracks in Geldersheim (Kreis Schweinfurt).
Foto: dpa
In Un­ter­fran­ken sind der­zeit 2190 Asyl­be­wer­ber in Ge­mein­schafts­un­ter­künf­ten un­ter­ge­bracht. Bis zum Herbst plant die Be­zirks­re­gie­rung die Er­öff­nung wei­te­rer Un­ter­brin­gungs­mög­lich­kei­ten. Be­reits am 23. April soll in Gel­ders­heim (Kreis Schwein­furt) ei­ne neue Ein­rich­tung mit rund 200 Men­schen be­legt wer­den. Sie ent­steht auf dem Ge­län­de der ehe­ma­li­gen US-Ka­ser­ne Conn Bar­racks.

Zur offiziellen Eröffnung am 22. April hat Regierungspräsident Paul Beinhofer auch die Vertreter von Sozialeinrichtungen und ehrenamtlich Engagierte eingeladen. Außerdem können sich Nachbarn ein Bild von der neuen Gemeinschaftsunterkunft machen. Da zur Zeit jeden Monat bis zu 600 Asylbewerber neu nach Unterfranken kommen, werden zu den 27 Gemeinschaftsunterkünften im Bezirk weitere hinzukommen.
116 Plätze ab Herbst in Lohr
Bereits im Mai können in Kitzingen 150 Flüchtlinge in 16 Doppel- und zehn Einzelhäusern der ehemaligen US-Wohnsiedlung »Corlette Circle« einziehen. Der Kitzinger Stadtrat wollte ursprünglich nur eine Belegung mit weniger Asylbewerbern. In Lohr sollen ab Herbst 116 weitere Plätze genutzt werden. Außerdem will die Regierung zusätzliche Kapazitäten in einer Vielzahl weiterer kleinerer Standorte schaffen. »Wir suchen weiterhin in ganz Unterfranken dringend geeignete Gebäude, in denen Gemeinschaftsunterkünfte mit einer Kapazität von mindestens 50 Plätzen eingerichtet werden können«, sagt Regierungssprecher Johannes Hardenacke.
Er bittet in diesem Zusammenhang die betroffenen Kommunen und die Bevölkerung um Verständnis für die oftmals sehr kurzfristige Zuweisung und Unterbringung von Asylbewerbern: »Staat und die Kommunen stehen hier in einer gemeinsamen gesellschaftlichen Gesamtverantwortung«. Rainer Reichert

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