Prozess um Kindesmissbrauch

Hanau
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We­gen 51 Fäl­len des Kin­des­miss­brauchs muss sich ein ehe­ma­li­ger Ki­ta-Be­t­reu­er vor dem Ha­nau­er Land­ge­richt ver­ant­wor­ten. Die Staats­an­walt­schaft wirft dem Mann vor, über ein In­ter­net­spiel und So­zia­le Me­di­en ge­zielt Kon­takt zu ins­ge­s­amt acht Jun­gen im Al­ter zwi­schen 10 und 13 Jah­ren ge­sucht zu ha­ben.

Mit den Versprechen, ihnen Gutscheine für ein Computerspiel zu schenken, soll er die Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet überredet haben, ihm Nacktfotos von sich sowie Kurzvideos mit sexuellen Handlungen zu schicken. Der Mann, der bis zur Festnahme in einer Frankfurter Kindertagesstätte gearbeitet hatte, legte zum Prozessauftakt ein umfassendes Geständnis ab und erklärte, er schäme sich für die Taten und bereue diese.

Die Ermittlungsbehörden hatten erste Hinweise zunächst in Nordrhein-Westfalen bekommen, weil eines der Kinder seine Eltern informiert hatte. Die Hanauer Polizei nahm den 26-Jährigen im Oktober 2019 fest, als er bereits ein reales Treffen mit einem der Jungen vereinbart haben soll. Bei Durchsuchungen stellten die Beamten mehrere Hundert Fotos und Videos mit Kinderpornografie sicher. Der Prozess soll am 15. März fortgesetzt werden.

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