Mitarbeiter der Bahn von Zug erfasst: Tot

Polizei: 58-Jähriger stirbt nach Unfall bei Burgsinn

Burgsinn
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Ein Mit­ar­bei­ter der Deut­schen Bahn in am Mitt­woch bei Burg­s­inn (Kreis Main-Spes­sart) ums Le­ben ge­kom­men. Der 58-Jäh­ri­ge wur­de laut Po­li­zei­be­richt von ei­nem Re­gio­nal­zug er­fasst und starb an den da­bei er­lit­te­nen Ver­let­zun­gen. Wie es zu dem Un­fall kam, soll nun die zu­stän­di­ge Kri­mi­nal­po­li­zei in Würz­burg klä­ren.
Wohl Streckenkontrolle

Der Bahn-Angestellte war gegen 8.30 Uhr im Gleis zwischen Rieneck und Burgsinn unterwegs. Es handelte sich laut Polizeisprecher Enrico Ball wohl um eine Streckenkontrolle. Offenbar bemerkte der Lokführer eines Regionalzuges, der von Gemünden nach Schlüchtern fuhr, den Fußgänger noch kurz vor dem Zusammenstoß. Der 58-Jährige wurde jedoch von dem Zug erfasst.

Der Bahn-Angestellte erlitt so schwere Verletzungen, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam. »Ein sofort alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen«, teilt das Polizeipräsidium Würzburg mit.

Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm vor Ort die Ermittlungen von der Polizeistation Gemünden. Sie soll klären, wie und weshalb sich der tragische Unfall in der Nähe eines Stellwerks genau ereignete.

Psychologische Hilfe angeboten

Wie die Pressestelle der Deutschen Bahn in Frankfurt auf Anfrage der Redaktion mitteilte, sei »selbstverständlich« ein Notfallmanager der Bahn in Burgsinn vor Ort gewesen. In solchen Fällen läuft quasi automatisch ein entsprechender Maßnahmenkatalog an, erläuterte eine Sprecherin. Die Fahrgäste des Regionalzuges und der Lokführer seien betreut worden. Der betroffene Lokführer sei abgelöst worden. Sowohl ihm als auch den Fahrgästen aus dem Zug sei psychologische Hilfe angeboten worden.

Umleitung über Aschaffenburg

Die Bahnstrecke zwischen Gemünden und Schlüchtern wurde nach dem Unfall gesperrt. Der Zugverkehr wurde laut Pressestelle über Aschaffenburg umgeleitet. Um 12 Uhr wurde die betroffene Strecke wieder freigegeben.

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