Mehring fordert Verschärfung der Quarantäneregeln für Geimpfte

Kampf gegen die heftige vierte Corona-Welle

München
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Mehring: Eltern von positiv getesteten Kindern oder Lebenspartner von Infizierten zur Arbeit zu zwingen, ist "absurd".

Eltern von positiv auf Covid-19 getesteten Kindern sowie Lebenspartner von infizierten Peresonen sollten nach Ansicht des Parlamentarischen Geschäftsführers der Freien Wähler im bayerischen Landtag Fabian Mehring auch dann isoliert und getestet werden, wenn sie vollständig geimpft sind. Derzeit müssten diese Personen Urlaub nehmen oder sogar Lohnkürzungen hinnehmen, wenn sie sich sicherheitshalber selbst isolierten, sagte Mehring am Montag in München.

Diese Fälle häuften sich derzeit, sagte Mehring. Es sei "absurd", Eltern von positiv getesteten Kindern oder die Lebenspartner von Infizierten vor die Wahl zu stellen, entweder unter Gefährdung ihres Umfelds weiter zu arbeiten, Urlaub oder finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen - gleichsam als "Dank" dafür, dass sie sich haben impfen lassen.

Wie man jetzt ausreichend erfahren habe, verschaffe die Impfung keine Sterilität, so dass Geimpfte sich dennoch anstecken und das Virus weitergeben könnten, erläuterte der Freie Wähler-Politiker. Das gelte besonders für Personen, die engen Kontakt zu Infizierten haben. Nach den derzeit geltenden Regelungen müssten sie weiter ihren Tätigkeiten nachgehen und würden so das Virus in ihrem beruflichen Umfeld verteilen. "Das muss sofort geändert werden, um Infektionsketten zu brechen und die vierte Welle wieder unter Kontrolle zu kriegen", forderte Mehring.

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