Mehr Nachfrage nach Psychotherapie

Gesundheit: Vor allem Kinder suchen mehr Hilfe

FRANKFURT
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Im zwei­ten Lock­down hat auch in Hes­sen die Nach­fra­ge nach Ter­mi­nen bei Psy­cho­the­ra­peu­ten deut­lich zu­ge­nom­men. Die Deut­sche Psy­cho­the­ra­peu­ten-Ve­r­ei­ni­gung (DPtV) hat­te in ei­ner Blitz­um­fra­ge ih­re Mit­g­lie­der ge­be­ten, die An­fra­gen im Ja­nuar 2021 mit de­nen im Ja­nuar 2020 zu ver­g­lei­chen.

Bundesweit wurden bei den Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten im Januar 2020 im Schnitt 3,7 Patientenanfragen pro Woche gestellt, dieses Jahr waren es 5,9 Anfragen. Bei den Psychotherapeuten für Erwachsene stieg die Zahl von wöchentlich 5,2 im Januar 2020 auf aktuell 7,2 im Januar 2021. »In Hessen sind die Patientenanfragen in den psychotherapeutischen Praxen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum - Januar 2021 zu Januar 2020 - um durchschnittlich 43 Prozent angestiegen«, sagte ein Sprecher der Vereinigung der Deutschen Presse-Agentur.

Bundesvorsitzender Gebhard Hentschel führt die Zunahme auf die Corona-Krise und die sich daraus ergebende Isolation zurück. »Die Zahlen sind eindeutig: Die psychische Belastung der Kinder und Jugendlichen hat zugenommen«, sagt er. »Corona wird bei der heranwachsenden Generation Spuren hinterlassen.«

Hintergrund

» Corona wird bei der heranwachsenden Generation Spuren hinterlassen. «

Gebhard Hentschel,Bundesvorsitzender

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