Kommunikation an Hochschulen stärken

Bildung: Auch Frankfurt und Darmstadt beteiligt

WIESBADEN
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Ein neu­es Netz­werk soll die Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­ti­on an hes­si­schen Uni­ver­si­tä­ten stär­ken.

An dem Projekt unter der Federführung der Uni Kassel sind die TU Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt, die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Philipps-Universität Marburg beteiligt, wie das hessische Wissenschaftsministerium am Donnerstag mitteilte.

»Ziel des Netzwerkes ist, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darin zu unterstützen, sich in wichtige gesellschaftliche Themen einzubringen, und ihnen dafür klare Instrumente an die Hand zu geben«, sagte Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne).

Projekt für Forschende

Das Projekt richtet sich den Angaben zufolge an Professorinnen, Professoren und hoch qualifizierte Forschende aus den Profilbereichen und gesellschaftlich relevanten Forschungsschwerpunkten der teilnehmenden Universitäten. Durch Trainings sollen sie darin unterstützt werden, ihre Forschung in der Öffentlichkeit zu präsentieren und Unsicherheiten im Umgang mit verschiedenen Medien zu verringern. Zudem sollen sie gemeinsame Ansätze und Strukturen für eine hochschulübergreifende Zusammenarbeit in der Wissenschaftskommunikation entwickeln. Das Land Hessen fördert das Netzwerk bis 2025 mit 1,25 Millionen Euro.

»Angstmacherei, Manipulation und Lügen schwächen unser aller Immunsystem, die Stärke unserer Demokratie. Wissen ist dafür der beste Impfstoff - in Form von klaren Fakten, verständlich erklärt«, erläuterte Dorn. Die Gesellschaft müsse verstehen, wie Wissenschaft funktioniert. Gleichzeitig müssten Forschende wissen, wie sie ihre Erkenntnisse aus der Forschung so in die Öffentlichkeit transportieren, dass möglichst keine Missverständnisse entstehen.

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