Komasaufen bei Jugendlichen eindämmen

Suchtprävention: Schulung für das Disco-Personal

Würzburg
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Mit ge­ziel­ten Schu­lun­gen des Per­so­nals von Sze­ne­kn­ei­pen und Dis­ko­the­ken will die Sucht­präv­en­ti­ons­s­tel­le der Stadt Würz­burg das Rausch­trin­ken und Ko­mas­au­fen bei Ju­gend­li­chen ein­däm­men.
An einer ersten Schulung hätten vor wenigen Wochen 39 Mitarbeiter der großen Würzburger Diskotheken teilgenommen, sagte die Diplompädagogin Kristina Dörnbrack von der Fachstelle gestern bei der gemeinsamen Vorstellung der Initiative mit Discobetreibern und dem Hotel- und Gaststättenverband. Die städtische Fachstelle wird von der Würzburger Diakonie getragen.
Praktische Lösungsansätze
Die erste Schulung habe sich nicht allein um die rechtlichen Grundlagen des Jugendschutzes, sondern auch um praktische Lösungsansätze gedreht. Unter anderem spielten die Teilnehmer Konfliktsituationen durch und tauschten sich über Möglichkeiten einer verantwortungsvollen Alkoholabgabe aus. Zudem erfuhren sie, wie sich Alkoholkonsum auf Jugendliche auswirkt. Die Initiative soll zu einer festen Instanz werden, pro Jahr ist künftig eine Schulung geplant.
Michael Berghammer, der unterfränkische Bezirksvorsitzender des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, betont dabei als Sprecher der Gastwirte: »Wir sind uns sehr bewusst, welchen sozialen Stellenwert wir haben.« Dementsprechend begrüße und unterstütze der Verband die Initiative der Würzburger Suchtpräventionsstelle. epd
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