Im Juni Urteil zu Fahrkarte für Diverse

FRANKFURT
< 1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Im ju­ris­ti­schen St­reit um die ge­sch­lechts­neu­tra­le An­spra­che von Bahn-Kun­den hat die Klä­ger­sei­te ei­nen Ver­g­leich ab­ge­lehnt. Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt kün­dig­te nach der münd­li­chen Ver­hand­lung am Di­ens­tag ein Ur­teil in der Sa­che für den 21. Ju­ni an.

Geklagt hatte eine Person, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuordnet. (Aktenzeichen Landgericht Frankfurt: 2-13 O 131/20 vom 3.12.2020 - Aktenzeichen Oberlandesgericht Frankfurt: 9U 92/20)

Im konkreten Fall ging es um die Buchung einer Fahrkarte der Deutschen Bahn von Berlin nach Braunschweig über das Internet. Sowohl bei der Registrierung als auch beim Kauf gab es nur die Auswahl »Herr« oder »Frau«. Ohne diese Zuordnung war ein Fahrkartenkauf nicht möglich.

Die als »Herr« angesprochene Person des nicht-binären Geschlechts hatte daraufhin Klage wegen Diskriminierung eingereicht. Das Landgericht Frankfurt gab der Klage in erster Instanz zwar inhaltlich statt, verweigerte aber der Person eine Entschädigung. Beide Seiten gingen daraufhin beim OLG in die Berufung.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!