Geldstrafe nach Nötigungsmanöver

FRANKFURT
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Nach ei­ner Nö­t­i­gung auf der Au­to­bahn ist ein 22 Jah­re al­ter Au­to­fah­rer vom Amts­ge­richt Frank­furt zu 3800 Eu­ro Geld­stra­fe (190 Ta­ges­sät­ze) ver­ur­teilt wor­den. Zu­sätz­lich ver­häng­te das Ge­richt sie­ben Mo­na­te Füh­r­er­schein­sper­re.

Der Angeklagte hatte im Juni vergangenen Jahres auf der A 3 zwischen Offenbach und dem Frankfurter Flughafen zunächst eine andere Autofahrerin mehrfach ausgebremst und danach eine leere Getränkedose aus dem Fenster geworfen, die gegen die Windschutzscheibe der Fahrerin prallte. Die Autofahrerin musste eine Vollbremsung hinlegen und rechts ranfahren. Weil keine weiteren Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe waren, blieb es bei dieser Folge.

Vor Gericht äußerte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der Nötigung. Die als Zeugin vernommene Fahrerin konnte ihn allerdings eindeutig als den Täter identifizieren und war deshalb für das Gericht maßgeblich für seine Verurteilung.

Im Strafmaß lag das Gericht erheblich unter dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft von sieben Monaten zur Bewährung. Der Verteidiger hatte einen Freispruch beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Aktenzeichen 3230 Js 245770/20)

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