Fahrer rast mit fast 300 Stundenkilometern der Polizei davon

Ermittlungen wegen eines illegalen Rennens

Raubling
< 1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Symbolbild: Polizei
Foto: Hendrik Schmidt (ZB)
Mit knapp 300 Stundenkilometern soll ein Fahrer auf der Autobahn in der Nähe von Rosenheim der Polizei davongerast sein.

Als Beamte der Grenzpolizei Raubling ihn am Donnerstag an der Autobahn 8 kontrollieren wollten, habe der 48-Jährige zunächst auf etwa 220 Kilometer pro Stunde beschleunigt, teilte die Polizei am Freitag mit. Erlaubt seien dort nur 120. Kurz danach sei der Mann auf die A93 Richtung Kufstein gewechselt und dort mit seinem Audi RS3 etwa 220 Stundenkilometern durch eine Tempo-80-Zone gerast.

Zwischen den Brannenburg und Oberaudorf beschleunigte der 48-Jährige nach Angaben der Polizei dann auf fast 300 Kilometer pro Stunde - bei erlaubten 130. Unmittelbar vor der Grenze zu Österreich fingen Beamte ihn in einem Stau an einer Baustelle ab und stellten das Auto sicher.

Die Aussage des Mannes: Er habe soeben den Audi in Deutschland gekauft habe und ihn nach Italien bringen wollen. Er habe die Polizeistreife nicht wahrgenommen und «wollte einfach seinen neuen Wagen testen». Dass er die Verkehrszeichen missachtete, sei ihm bewusst gewesen und er habe die Tatsache nicht abstreiten können, so die Polizei. «Er sah seinen Fehler ein.»

Ermittelt wird dennoch gegen ihn - wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens. Seine Reise Richtung Italien musste er mit dem Zug fortsetzen.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!