Einigung über Hanaus Kreisfreiheit

Kommunen: Alle Fragen mit Main-Kinzig geklärt

Langenselbold
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Claus Kaminsky. Foto: Gollnow (dpa)
Foto: Sebastian Gollnow
Die Stadt Ha­nau ist bei ih­ren Plä­nen für die Kreis­f­rei­heit ent­schei­den­de Schrit­te vor­an­ge­kom­men.

Mit dem Main-Kinzig-Kreis seien alle wesentlichen Punkte für die vertragliche Einigung geklärt worden, erklärten Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und der Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz (beide SPD), am Mittwoch in Langenselbold. In den kommenden Monaten könne die Einigung zur endgültigen Beschlussfassung in den jeweiligen Parlamenten auf den Weg gebracht werden. Wirksam werden soll der neue Status einer kreisfreien Stadt Hanau zum 1. Januar 2026.

»Zwei starke Partner«

»Die Zusammenarbeit wird von dem Verständnis getragen, dass die künftige kreisfreie Stadt Hanau und der Main-Kinzig-Kreis zwei starke Partner für die Region sind«, erklärte Stolz. Kaminsky sprach von einer »epochalen Entscheidung«, von der man sich mehr Bürgernähe sowie einen Image- und Bedeutungsgewinn für die Stadt verspreche, die sich im Rhein-Main-Gebiet zu behaupten habe. Der Schritt soll aber nicht zulasten der Bürger sowie der anderen 28 Städte und Gemeinden in dem Landkreis gehen. So sollten die Steuern und Gebühren in Hanau - etwa die Abwasser- und Müllgebühren sowie die Gewerbe- und Grundsteuer - auch künfig »im unauffälligen Mittelfeld« liegen, sagte Kaminsky.

Coronabedingte Zwangspause

Eine Verhandlungskommission hatte sich in den vergangenen Monaten nach der coronabedingten Zwangspause mit letzten offenen Themen beschäftigt. Dabei ging es vor allem um die Abfallentsorgung, Regelungen zu Fragen der Personalwirtschaft sowie die Zukunftssicherung der kreiseigenen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung. Neben Ausgleichszahlungen habe man sich auch auf die Fortsetzungen von Kooperationen und auf Laufzeiten verständigt. Zusammen wollen Hanau und der MKK zudem einen Zukunftsfonds auflegen, der sich den Themen erneuerbare Energien sowie der Transformation der Wirtschafts- und Arbeitswelt widmen soll. Daraus könnten beispielsweise Start-ups aus diesen Bereichen gefördert werden, sagte Hanaus Oberbürgermeister.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!