Ein schwimmendes Fischstäbchen namens weißer Hai

Würzburger Alter Hafen
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Warum schwimmt ein überdimensionales Fischstäbchen im Becken des Würzburger Alten Hafens? Die Antwort weiß der Architekt und Visualisierungskünstler Matthias Braun, der den fast drei Meter langen Klops neben der Bühne des Hafensommer- Festivals vertäut hat.

Bilderserie, "Ein schwimmendes Fischstäbchen namens weißer Hai", Rainer Reichert

Bis zum Ende der Veranstaltungsreihe Mitte August haben die Besucher der Konzerte und Freiluft-Kinovorführungen die frisch panierte Lieblingsspeise aller Kinder jetzt fest im Blick. Und nach dem Wunsch des Künstlers auch die Botschaft, die seine Installation vermitteln will. Sie heißt »der Weiße Hai« und soll zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Bild des Menschen von der Natur beitragen. Einerseits werde die Natur wie im Märchen vom weißen Hai mystifiziert und als bedrohlich betrachtet, sagt der Künstler.

Andererseits werde die aber auch menschlichen und rationalen Maßstäben unterworfen: Wie beim Fischstäbchen, das hinsichtlich Form, Farbe und Größe nichts mehr mit einem Fisch gemein habe. Braun ist bereits zum dritten Mal beim Hafensommer mit einer Installation vertreten. Vor drei Jahren zeigte er die schwimmende Installation »zweite Blüte«. Der Teppich der 1000 Kunststoffblumen sollte den Wandel des einstigen Industriereviers zur Kultur- und Erlebnismeile symbolisieren.

+12 weitere Bilder
Fischstäbchen auf dem Main
Foto: Rainer Reichert |  14 Bilder

Beim Hafensommer 2009 folgte »Ein Quadratmeter Deutschland«: Eine Mini- Insel mit musizierenden Gartenzwergen. Inspiriert vom Slogan Würzburg, Provinz auf Weltniveau«. Während es bei Blumen und Zwergen beim Anschauen blieb, geht die Auseinandersetzung mit dem Weißen Hai auch durch den Magen. Im Gastrobereich des Festivals werden jetzt auch Fischstäbchen angeboten. rr

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