Bürger stärken Landrat Pipa den Rücken

Drohung: Landkreistag stellt sich hinter Kollegen

Sinntal
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Un­ge­ach­tet von Mord­dro­hun­gen we­gen sei­nes En­ga­ge­ments für Flücht­lin­ge hat der Land­rat des Main-Kin­zig-Krei­ses, Erich Pi­pa (SPD), am Wo­che­n­en­de zwei Großv­er­an­stal­tun­gen er­öff­net, da­bei den au­to­f­rei­en Sonn­tag »Kin­zig­tal to­tal« und da­bei viel Zu­stim­mung aus der Be­völ­ke­rung er­fah­ren.
Abgesehen von etwas Regen sei der Radlertag ein voller Erfolg gewesen. Die Organisatoren schätzen die Zahl der Teilnehmer aller Veranstaltungen auf etwa 50 000. Der Landrat stand unter Polizeischutz und fuhr nicht auf dem Rad mit. Er wurde nach Angaben des Kreissprechers von seiner Frau begleitet, die sonst nicht zu Veranstaltungen mitkomme.
In einem anonymen Schreiben hatte eine »Initiative Heimatschutz Kinzigtal« angekündigt, ihn am Sonntag bei der Freizeitveranstaltung »Kinzigtal total« »aus dem Weg« zu räumen. Die Polizei in Offenbach nahm Ermittlungen auf und stellte Pipa, der seit zehn Jahren Landrat des Main-Kinzig-Kreises ist, unter Schutz. Die Staatsanwaltschaft Hanau leitete ein Verfahren ein.
Auch der Deutsche Landkreistag stellte sich hinter Pipa. Die Vertretung der deutschen Landkreise stärke allen Amtsträgern den Rücken, die die herausfordernde Aufgabe der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen zu bewältigen hätten, sagte Landkreistags-Präsident Reinhard Sager am Samstag in Berlin. Evangelische Pressedienst (epd)
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