Autoschieber vor Gericht

FRANKFURT
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Nach­dem sie meh­re­re be­trü­ge­risch an­ge­mie­te­te Ober­klas­se-Fahr­zeu­ge nach Südo­st­eu­ro­pa ver­scho­ben ha­ben sol­len, ste­hen zwei Män­ner vor dem Land­ge­richt Frank­furt. Die An­kla­ge legt den Män­nern im Al­ter von 28 und 30 Jah­ren ge­werbs- und ban­den­mä­ß­i­gen Be­trug in min­des­tens vier Fäl­len zur Last.

Zum Prozessauftakt gab der 30-Jährige an, die Wagen mit einem Wert von mehr als 100 000 Euro auf Geheiß der Hinterleute angemietet zu haben. Der Mitangeklagte fuhr die Autos dann an den vorgesehenen Zielort. Dabei sei er allerdings über die wahre Herkunft im Unklaren gelassen worden - erst in Serbien habe er von den Betrügereien erfahren.

Gegen mehrere Mitglieder der mutmaßlichen Bande gab es bereits gesonderte Strafverfahren. Mehrere Mittäter stehen in dem aktuellen Prozess deshalb als Zeugen zur Verfügung. Der 30-Jährige kam nach dem Bekanntwerden der Vorfälle in Untersuchungshaft. Die Strafkammer hat noch mehrere Verhandlungstage bis in den Oktober hinein terminiert.

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