20-Jährige im Landkreis Würzburg im Vollrausch überfahren - Berufungsprozess beginnt

Geldstrafe in erster Instanz verhängt

Würzburg
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Symbolbild: Gericht
Foto: Silas Stein (dpa)
Das Leben von Theresa S. endete viel zu früh, weil ein betrunkener Fahranfänger sie überfuhr. Hinter Gitter muss der Fahrer nicht. Das sorgt für Empörung. Nun wird der Fall erneut aufgerollt.

Weil er betrunken Auto gefahren ist und eine 20-Jährige tödlich verletzt hat, muss sich ein 21-Jähriger von Mittwoch an vor dem Landgericht Würzburg verantworten. Der Unfall ereignete sich nach einem Weinfest im April 2017 auf einer Ortsstraße bei Untereisenheim (Landkreis Würzburg). Die 20 Jahre alte Deutsche starb wenige Tage nach dem Aufprall in einem Krankenhaus. Im Mittelpunkt des Berufungsprozesses steht die Schuldfähigkeit des deutschen Angeklagten.

In erster Instanz hatte ihn ein Gutachter wegen seines Vollrausches während des Unfalls als schuldunfähig eingestuft. Das Amtsgericht Würzburg verhängte eine Geldstrafe von 5000 Euro. Die Staatsanwaltschaft legte am Tag der Urteilsbegründung Berufung ein und veranlasste ein neues Gutachten. Auch die Familie legte in der Nebenklage Berufung ein. Drei Mitfahrer müssen sich am Mittwoch ebenfalls vor Gericht verantworten - sie hatten nach dem Unfall keine Hilfe geleistet. dpa

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