Mittwoch, 28.10.2020
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Zwei Unfälle auf der A3: Zwei Menschen schwer verletzt

Polizei Unterfranken

Waldaschaff/Weibersbrunn
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Zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen ist es am Donnerstagabend auf der A3 gekommen. Zwei Personen wurden schwer verletzt, eine davon schwebte in Lebensgefahr. Die A3 War für mehrere Stunden gesperrt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein mit zwei Personen besetzter VW in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs, als der 23-jährige Fahrer zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff die Kontrolle über sein Auto verlor und kurz nach 21.30 Uhr mit offenbar hoher Geschwindigkeit rechts gegen die Außenleitplanke prallte. Als das Auto zurück auf die Fahrbahn schleuderte, konnte der Fahrer eines nachfolgenden BMW nicht mehr rechtzeitig reagieren. Er fuhr frontal gegen die Fahrerseite des VWs. Drei weitere Fahrzeuge wurden unmittelbar danach durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt.

Die beiden Insassen im VW erlitten bei dem Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Der Fahrer schwebte in Lebensgefahr. Er wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Nach Angaben der Verkehrspolizei ist der Mann inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Sein 35-jähriger Beifahrer kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Am Steuer des BMW saß ein 36-Jähriger aus Wien, der dem Sachstand nach unverletzt blieb. 

Zwei Unfälle auf A3 bei Weibersbrunn
Quelle: Ralf Hettler

Während am VW Totalschaden entstand, wurde am BMW Fahrzeugfront massiv beschädigt. Beide Autos mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Die drei anderen Fahrzeuge, die durch Trümmerteile beschädigt wurden, waren noch fahrbereit. Zur Gesamtschadenshöhe liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Mit den Ermittlungen zum Unfallhergang ist die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach betraut. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs wurde auch ein Sachverständiger eingeschaltet.

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Verkehrsunfall auf der A3 bei Waldaschaff
Foto: Ralf Hettler |  20 Bilder

Gegen 22:10 Uhr wurde der Leitstelle Bayerischer Untermain ein weiterer Verkehrsunfall zwischen der Rastanlage Spessart und der Anschlussstelle Weibersbrunn in Fahrtrichtung Frankfurt gemeldet. Freie Einsatzkräfte machten sich sofort von der ersten Unfallstelle auf den Weg zur Schadensstelle. An dieser Einsatzstelle war ein Auto unter einen Lastwagen gefahren und verkeilte sich dort. Der Fahrer konnte selbstständig sein Wagen verlassen und wurde nach einer Erstversorgung durch die Feuerwehr dem Rettungsdienst übergeben. Auch hier musste die Unfallstelle ausgeleuchtet und auslaufende Betriebsmittel abgebunden werden. 

Im Einsatz waren zudem eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Aschaffenburg, 13 Fahrzeuge und rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Waldaschaff, Weibersbrunn, Bessenbach und Aschaffenburg-Land sowie die Autobahnmeisterei. Der Rettungsdienst war mit einem Hubschrauber, vier Rettungswagen und zwei Notärzten an der Unfallstelle. 

Zum Zwecke der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten war die A3 in Richtung Frankfurt bis etwa 1 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften an der Anschlussstelle Weibersbrunn von der Autobahn abgeleitet.

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