Freitag, 27.11.2020
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Tödlicher Unfall auf der A3 bei Marktheidenfeld

Auf Stauende aufgefahren

Aschaffenburg
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In den Nachmittagsstunden kam es am Dienstag auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem tödlichen Lkw-Unfall.

Nach dem Unfall am Mittwochmorgen auf der A3 in Richtung Frankfurt staute sich der Verkehr bis an die Anschlussstelle Marktheidenfeld. Ein von Würzburg kommender Lastwagenfahrer erkannte die Situation vermutlich zu spät und fuhr auf das Heck eines Sattelzuges auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sattelzug auf einen weiteren Klein-Lkw geschoben, der wiederum auf einen Wohnanhänger prallte. Dabei verkeilte sich der Auffahrende unter dem Sattelzug und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt, welches Feuer fing. Dabei kam der Fahrer ums Leben.

 
Die Autobahn musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf eine Länge von rund 15 Kilometern. Auch auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz, auch Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk musste anrücken. Vorsorglich war auch ein Rettungshubschrauber gelandet, der jedoch nicht zum Einsatz kam. Die weiteren Unfallbeteiligten kamen mit leichten Verletzungen davon. Der Sachschaden bewegt sich im sechsstelligen Bereich. 

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LKW-Unfall auf der A3 bei Marktheidenfeld
Foto: Ralf Hettler |  20 Bilder

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde noch am Nachmittag ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Bergungsarbeiten werden sich noch bis in die Abendstunden hinziehen.

Tödlicher Lkw-Unfall auf der A3 bei Marktheidenfeld
Quelle: Ralf Hettler
 
Meldung der Polizei Unterfranken


Bei einem folgenschweren Auffahrunfall auf der A3 ist ein Lkw-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät und erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Die Autobahn wird in Fahrtrichtung Frankfurt noch bis in die Nacht vollgesperrt bleiben.

 
 

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr ein Mann gegen 12:30 Uhr mit seinem Lkw die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Aus noch ungeklärter Ursache übersah er auf Höhe Altfeld das dortige Stauende und fuhr auf einen stehenden Lkw auf. Die beiden Fahrzeuge und auch die neben der Autobahn befindliche Lärmschutzwand fingen durch den Zusammenstoß sofort Feuer. Nach Eingang der ersten Mitteilung machten sich sofort ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst auf den Weg zur Unfallstelle.

 
 

Für den Fahrer des Lkws kam tragischerweise jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

 

Durch den Zusammenstoß wurde der stehende Lkw auf einen davor befindlichen Transporter und dieser wiederum auf einen weiteren Pkw geschoben. Der Fahrer des stehenden Lkws sowie des Transporters wurden leicht verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen sowie der Fahrbahn und der Lärmschutzwand liegt nach ersten Schätzungen im hohen sechsstelligen Bereich.

 
 

Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde zur Klärung der genauen Unfallursache auch ein Sachverständiger zur Unfallstelle geschickt.

 

Die Autobahn war für die komplette Dauer der Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Frankfurt vollgesperrt. Die Sperrung wird noch mindestens 22:00 Uhr andauern. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Auf Grund der starken Rauchentwicklung und mehrerer Trümmerteile auf der Fahrbahn musste zu Beginn auch die A3 in Richtung Nürnberg gesperrt werden.

 
 

Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach - und angrenzenden Dienststellen - waren mit insgesamt neun Streifen im Einsatz. Sie wurden hierbei unterstützt durch die Feuerwehren aus Marktheidenfeld, Altfeld, Kreuzwertheim und Esselbach (insgesamt 46 Einsatzkräfte), das THW Marktheidenfeld (11 Mann), den örtlichen Rettungsdienst (13 Mann), sowie die Autobahnmeisterei.

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