Donnerstag, 26.11.2020
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Zäh fließender Verkehr - drei Unfälle - THW hilft

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Zähl fließender Verkehr auf der Autobahn 3 zwischen Marktheidenfeld und Aschaffenburg. Hier kam es gleich zu drei größene Unfällen. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt, der verkehr staute sich weiter. Das THW Lohr hat in zwei Fällen erheblich dabei geholfen die Unfallstellen schnellstmöglich zu räumen.

Nicht aufgepasst, die Erste.

Marktheidenfeld (18.12.2015 (Fr), 16:08). Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kam es kurz nach der Anschlussstelle Marktheidenfeld in Fahrtrichtung Frankfurt zu Stauungen. Ein 26jähriger aus dem Sauerland erkannte die Situation zu spät und krachte mit seinem VW Passat in den Kofferraum eines vor ihm fahrenden Pkw des gleichen Typs. Durch den Aufprall wurde dieser Pkw so stark beschleunigt, dass er sich um die eigene Achse drehte und nach rechts mit der Front in die Außenleitplanke krachte. Der Auffahrende kam nach dem Zusammenstoß auf dem linken Fahrsteifen zum Stehen und blockierte für ca. 20 Minuten die ganze Fahrbahn. Dank des THWs aus Lohr, die zu dieser Zeit mit 8 Mann Autobahnbereitschaft hatten, konnten die Fahrzeuge und die Fahrzeugtrümmer auf den Seitenstreifen verbracht werden. Somit konnte der Verkehr wenigstens über die linke Fahrspur vorbeifahren. Trotzdem kam es zu einem Rückstau von ca. 4 km.
Die jeweils zwei Insassen der beiden Passate erlitten bei dem Auffahrunfall leichte Verletzungen. Die beiden VWs wurden bei dem Unfall so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden wird auf 13000 Euro beziffert.

Nicht aufgepasst, die Zweite.

Marktheidenfeld, (18.12.2015 (Fr), 18:00). Nicht nur in Richtung Frankfurt war der Verkehr an diesem Freitag mehr als zähflüssig, sondern auch in Richtung Würzburg gab es so manchen Stop-and-Go-Verkehr. In einem von diesen musste ein 35jähriger slowakischer Citroenfahrer verkehrsbedingt abbremsen. Drei nachfolgende Pkw fuhren dann nacheinander auf. Grund hierfür war wohl der ungenügende Sicherheitsabstand zwischen den Fahrzeugen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 4500 Euro. Durch den Auffahrunfall kam es zu erheblichen Rückstauungen von ca. 13 km Länge. Verletzt wurde niemand.

Nicht aufgepasst, die Dritte.

Weibersbrunn, (18.12.2015 (Fr), 19:10). Aufgrund der Stauungen, die dem vorhergehenden Unfall geschuldet waren, musste ein 56jähriger Belgier mit seinem Nissan abbremsen. Ein 43jähriger Duisburger Sprinterfahrer, der hinter ihm fuhr, erkannte die Situation wohl zu spät und fuhr in das Heck des Pkws. Bei Eintreffen der Polizei musste für kurze Zeit die Fahrbahn komplett gesperrt werden, um die beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge von der linken Spur auf den Standstreifen zu bringen. Hierbei bildete sich ein überschaubarer Rückstau. Bei den Fahrzeugen, die beide abgeschleppt werden mussten, entstand ein Sachschaden von insgesamt 3500 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand. Auch zu dem o.g. Unfall fuhr das THW Lohr an und unterstützte die Autobahnpolizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Bei der Anfahrt kam es zu einem kleinen Unfall, bei dem ein Lkw-Fahrer, der eine Rettungsgasse bilden wollte, einen rechts neben ihm fahrenden Pkw übersah und ihn leicht touchierte. Hierbei kam es zu Lackschäden in Höhe von ca. 1500 Euro.

Originalmeldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach
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