Samstag, 08.05.2021

Vollbesetzter Reisebus aus dem Verkehr gezogen

Verkehrspolizei Würzburg- Biebelried
Kommentieren
3 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

In extremer Schräglage war ein rumänischer Reisebus Freitag Nachmittag, auf der A3, Höhe Würzburg, in Richtung Süden unterwegs. Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Würzburg stoppte den Bus in einer Rastanlage. Der Reisebus war voll besetzt und führte einen Anhänger mit sich.

Vollbesetzter Reisebus aus dem Verkehr gezogen

Lkr. Würzburg. In extremer Schräglage war ein rumänischer Reisebus Freitag Nachmittag, auf der A3, Höhe Würzburg, in Richtung Süden unterwegs. Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Würzburg stoppte den Bus in einer Rastanlage. Der Reisebus war voll besetzt und führte einen Anhänger mit sich. Die Ursache für die extreme Schräglage war nicht etwa die Anzahl der Fahrgäste, sondern die erheblichen, technischen Mängel am Fahrwerk. Bei der weiteren Überprüfung fielen noch Mängel an der Bremsanlage auf. Für den Reisebus mit Ziel Rumänien, in die wohlverdienten Weihnachtsferien, war sofort Schluss.
 
Mit Polizeibegleitung wurde der Bus zu einer Werkstatt geleitet und dort einer technischen Prüfung unterzogen. Die Anzahl der Mängel türmten sich. Gerissene Bremsscheiben, fehlende Bremswirkung einzelner Räder, wegen fehlenden Bremsbelägen, ausgeschlagene Lager am Fahrwerk und so weiter. Nach Zusammenfassung des Prüfers übersteigen die Reparaturkosten den Wert des Reisebusses.
 
Für den Bus geht’s erst nächstes Jahr wieder weiter, wenn überhaupt. Der 56-jährige Busfahrer musste für seine riskante Fahrt eine Sicherheitsleistung entrichten und durfte anschließend seine Reise anderweitig fortsetzen. Das verantwortliche Busunternehmen organisierte einen Ersatzbus, um die Reisenden an ihr Ziel zu bringen. Glück, dass hier nicht mehr passiert ist.


Mit Lkw-Gespann 67 km/h schneller als erlaubt

Theilheim, Lkr. Würzburg. In das Visier der Autobahnpolizei geriet am Freitag Vormittag ein Lkw-Kleintransporter mit Anhänger, weil er viel zu schnell unterwegs war. Während der Streifenfahrt auf der A3 in Richtung Süden, staunten zwei Beamte im zivilen Videofahrzeug nicht schlecht. Sie bemerkten das rasante Gespann und hefteten sich an dessen Fersen. Nachdem genug Filmmaterial zusammen war, wurde der Fahrer im nächstgelegenen Parkplatz angehalten.
 
Die Überprüfung des Fahrers brachte noch mehr zum Vorschein. Neben der Tatsache, dass der 22-jährige Fahrer aus Polen mit seinem Gefährt statt den erlaubten 80 km/h, mit 147 km/h unterwegs war, fehlte ihm auch für die Kombination die erforderliche Fahrerlaubnis-Klasse „BE“. Des weiteren unterlag er auch den Sozialvorschriften und hätte Aufzeichnungen über Lenk- und Ruhezeiten führen müssen. Wie lange der 22- jährige Fahrer tatsächlich unterwegs war bzw. ob er überhaupt Pausen gemacht hat, konnte somit nicht überprüft werden.
 
Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen „Fahren ohne Fahrerlaubnis“. Die erheblichen Verkehrsdelikte werden im Zuge dessen mitverhandelt. Der junge Mann aus Polen wollte nach Hause in die Weihnachtsferien. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg, wurde eine Sicherheitsleistung angeordnet. Die Weiterfahrt in der Kombination wurde untersagt. Den Halter erwartet ebenfalls ein Strafverfahren, wegen „Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis“.
 
 

Seit 15 Jahren ohne Führerschein unterwegs

Kleinlangheim, Lkr. Kitzingen.  Am Samstag, in den frühen Morgenstunden, erschrak der 37-jährige Fahrer in der Dunkelheit auf der A3 in Richtung Süden, verriss sein Lenkrad, geriet dadurch ins Schleudern und prallte mehrmals in die Mittelleitplanke, bis er quer auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kam. Nur mit viel Glück, blieb ein Folgeunfall und eine Verletzung seiner vier Mitfahrer aus.
 
Problem war aber, dass bei Eintreffen der Autobahnpolizei keiner gefahren sein wollte. Nach intensiver Befragung wurde aber schnell klar, dass der Halter des Fahrzeugs, auch zugleich der Fahrer war. Schlecht war nur, dass eine im Jahre 1997 abgelegte Führerscheinprüfung in Rumänien nicht bestanden wurde. Der Fahrer gab bei der Polizei an, dass er den Wagen einen Tag zuvor gekauft hatte, um mit der Gruppe nach Hause zu fahren. Die Ursache für den Unfall könnte die „Unerfahrenheit“ sein, weil die Fahrt angeblich seit 15 Jahren die erste seit seiner Prüfungsfahrt war oder tatsächlich der Schreck.
 
Wegen „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ erwartet den Unfallfahrer nun ein Strafverfahren. Eine entrichtete Sicherheitsleistung ermöglichte dem 37 jährigen Fahrer seine Heimreise.

Getankt und nicht bezahlt

Kleinlangheim, Lkr. Kitzingen. Auf der A3 in Richtung Süden tankte am Samstag Vormittag ein 26-jähriger Rumäne seinen Pkw, Dacia-Duster ohne seine Rechnung zu begleichen. Die gestiegene Anzahl von „Wegfahrern“ lohnt sich nicht. Die Fangzahlen sind fast eben so hoch. Der Fahrer hatte für über 65 Euro getankt und konnte nach sofort eingeleiteter Fahndung durch eine Streife gestellt werden.
 
Der Fahrer musste die Kollegen zur Dienststelle begleiten. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung, Hinterlegung einer Sicherheitsleistung und bezahlen der Tankschuld, durfte der junge Mann seinen Weihnachtsurlaub fortsetzen. Das Strafverfahren folgt auf den Fuß.
Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried
 
Kommentare

laden


Die Diskussion wurde geschlossen..

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!